Rosa bei Iris
Rosa Töne findet man bei Bart-Iris, bei Sibirischen Iris und bei Holländischen Iris, die man als Schnittblumen kennt. Das Spektrum reicht von blassem Lachsrosa bis zu Purpurrosa. Viele Sorten haben gelbe oder orangefarbene Bärte, die einen Kontrast setzen. Rosa steht traditionell für Zartheit.
Reine Pinktöne sind selten. Meist liegt ein Hauch Violett oder Orange darunter, was den Blüten Tiefe gibt.
Wo Rosa wirkt
- Neben Silberlaub und Lavendel entsteht ein weiches Bild.
- Zusammen mit Pfingstrosen verlängern Iris die Zeit, in der das Beet im Mai und Juni blüht.
- Hellere Rosatöne bleiben im Halbschatten länger schön, brauchen aber Licht für die Knospenbildung.
Pflege in der Praxis
Bart-Iris sind wählerisch beim Standort: Sie mögen Sonne, mageren Boden und Trockenheit. Sibirische Iris stellen weniger Ansprüche und vertragen auch frischen Boden. Schneiden Sie nach der Blüte nur die Blütenstiele ab, das Laub bleibt stehen, weil es Kraft für das nächste Jahr speichert.
Die Holländische Iris stammt aus Zuchtformen, die 1891 begonnen wurden, und lässt sich aus Zwiebeln im Haus kultivieren. Nach der Blüte im Topf warten Sie ab, bis das Laub welk ist.
Eine Besonderheit der Holländischen Iris ist, dass sie im Topf nach der Blüte nicht wieder verlässlich blüht. Wer sie im Garten behalten will, pflanzt die Zwiebeln im Herbst etwa zehn Zentimeter tief ein, am besten an einem sonnigen Platz mit durchlässigem Boden.
Für Hunde, Katzen und Pferde
Der ASPCA führt Iris als giftig auf, vor allem Rhizome sind belastet. Speicheln und Erbrechen können auftreten. Rufen Sie bei Beschwerden die Tierarztpraxis an.