Welche Blumen für Katze und Hund giftig sind, und welche nicht

Ein frischer Strauss in der Stube ist für die Katze ein Kletterziel und für den jungen Hund ein Kauspielzeug. Die meisten Blumen überstehen Tiere mit etwas Bauchweh, bei wenigen zählt jede Stunde. Hier lesen Sie, welche Schnitt- und Topfblumen in Schweizer Haushalten gefährlich werden, welche laut ASPCA ungiftig sind und wie Sie im Notfall vorgehen.

Zuletzt aktualisiert: Von: BlumenFix Redaktion Lesezeit: ca. 8 Min.
🐱 Echte Lilien und Taglilien greifen bei Katzen die Nieren an, Blütenstaub im Fell oder ein Schluck aus der Vase genügen.
⏱ Bei Lilien entscheidet die Zeit: Beginnt die Behandlung laut FDA erst nach 18 Stunden, ist der Nierenschaden meist nicht mehr umkehrbar.
☎ Tox Info Suisse, Telefon 145, rund um die Uhr: Auskunft zur Gefährdung des Tieres und zu ersten Massnahmen. Behandelt wird in der Tierarztpraxis.

Ob eine Blume einem Tier schadet, hängt von vier Dingen ab: welche Pflanze, welcher Teil davon, wie viel, und ob Katze oder Hund. Katzen nehmen Giftstoffe gern über Umwege auf. Sie streifen an einer Blüte vorbei und lecken sich danach den Blütenstaub aus dem Fell, oder sie trinken aus der Vase, weil das Wasser dort spannender ist als im Napf. Hunde gehen direkter vor: Sie zerkauen einen Stiel, fressen eine Zwiebel, die beim Umtopfen liegen blieb, oder graben im Garten die frisch gesetzten Zwiebeln wieder aus. Dort, in Zwiebel und Knolle, sitzt bei vielen Arten das meiste Gift.

Auf einen Blick

  • Nie zu einer KatzeLilien (Lilium) und Taglilien (Hemerocallis): Schon Pollen oder Vasenwasser können ein akutes Nierenversagen auslösen.
  • Ernst für beideMaiglöckchen (wirkt auf das Herz), Narzissen und Amaryllis (Lycorin, Zwiebel am giftigsten), Alpenveilchen (Knolle), Eukalyptus als Beiwerk im Strauss.
  • Ausser ReichweiteTulpen, Hyazinthen, Christrosen, Chrysanthemen, Hortensien, Iris, Gladiolen, Calla und Friedenslilie: meist Speicheln, Erbrechen und Durchfall.
  • MildNelken, Pfingstrosen und Weihnachtsstern reizen Magen oder Haut, schwere Vergiftungen sind nicht dokumentiert.
  • Laut ASPCA ungiftigRosen, Gerbera, Sonnenblumen, Löwenmäulchen, Inkalilien, Zinnien, Schleierkraut und Schmetterlingsorchideen.
Woher die Angaben stammen. Die Einstufungen in diesem Ratgeber folgen der Pflanzendatenbank der ASPCA (American Society for the Prevention of Cruelty to Animals), den Informationen der US-Arzneimittelbehörde FDA zu Lilien und Katzen sowie den Hinweisen von Tox Info Suisse zu Vergiftungen bei Tieren. Die Quellen sind am Ende der Seite verlinkt. Was wir nicht belegen konnten, steht hier nicht; was hier steht, ersetzt keine Untersuchung in der Tierarztpraxis.

⚠ Katze im Haus? Dann keine Lilie, egal wie hoch sie steht

Gefährlich sind alle echten Lilien der Gattung Lilium, also Oster-, Tiger-, Asiatische und Orientalische Lilien wie «Stargazer», dazu die Taglilien (Hemerocallis). Giftig ist die ganze Pflanze: Stiel, Blatt, Blüte, Blütenstaub und das Wasser in der Vase. Welcher Stoff die Nieren der Katze angreift, ist bis heute nicht bekannt; sicher ist nur, dass winzige Mengen genügen. Hunde bekommen von Lilien laut FDA höchstens eine Magenverstimmung, aber kein Nierenversagen. Wer Blumen an jemanden mit Katze verschickt, schreibt in die Bemerkung zur Bestellung: ohne Lilien.

Vorsicht bei den Namensvettern: Inkalilie, Calla und Friedenslilie tragen das Wort Lilie im Namen, gehören aber nicht zur Gattung Lilium. Die Inkalilie (Alstroemeria) führt die ASPCA als ungiftig. Calla und Friedenslilie enthalten unlösliche Calciumoxalate, die im Maul brennen und zu starkem Speicheln und Schluckbeschwerden führen, die Nieren aber unbehelligt lassen. Umgekehrt ist das Maiglöckchen botanisch keine Lilie und trotzdem eine der ernsteren Pflanzen für Katze und Hund, weil seine Cardenolide den Herzschlag aus dem Takt bringen.

Achtzehn Blumen und Pflanzen im Vergleich

Schnittblumen, Topfpflanzen und Beiwerk, die im Lauf eines Jahres in Schweizer Wohnungen stehen. Die Stufen fassen die von der ASPCA dokumentierten Beschwerden zusammen; der einzelne Fall hängt von Menge, Pflanzenteil und Grösse des Tieres ab.

Pflanze Katze Hund Mögliche Beschwerden Gut zu wissen
LilieLilie, TaglilieLilium / Hemerocallis⛔ Extrem✓ NiedrigKatze: Erbrechen, Appetitlosigkeit, Mattigkeit, dann Nierenversagen. Hund: höchstens MagenverstimmungGanze Pflanze samt Pollen und Vasenwasser. Laut ASPCA sind Katzen die einzige betroffene Tierart.
MaiglöckchenConvallaria majalis⛔ Hoch⛔ HochErbrechen, unregelmässiger Herzschlag, tiefer Blutdruck, Desorientierung, KrampfanfälleHerzwirksame Cardenolide. Beliebt in Frühlingssträussen rund um den Muttertag.
NarzisseNarzisseNarcissus⛔ Hoch⛔ HochErbrechen, Speicheln, Durchfall; grosse Mengen: Krämpfe, Zittern, tiefer Blutdruck, HerzrhythmusstörungenLycorin und weitere Alkaloide, am meisten in der Zwiebel.
AmaryllisAmaryllisHippeastrum⛔ Hoch⛔ HochErbrechen, Mattigkeit, Durchfall, Bauchschmerzen, Speicheln, Appetitlosigkeit, ZitternEbenfalls Lycorin. Im Advent oft als Zwiebel im Topf, und die Zwiebel ist der giftigste Teil.
AlpenveilchenAlpenveilchenCyclamen⛔ Hoch⛔ HochSpeicheln, Erbrechen, Durchfall; nach grösseren Mengen der Knolle Herzrhythmusstörungen und KrampfanfälleTerpenoid-Saponine, konzentriert in der Knolle. Typische Topfpflanze im Herbst und zu Allerheiligen.
HyazintheHyazintheHyacinthus⚠ Mittel⚠ MittelHeftiges Erbrechen, Durchfall (gelegentlich blutig), Mattigkeit, ZitternVermutlich Alkaloide ähnlich der Narzisse. Die Zwiebel im Glas ist für Tiere leicht erreichbar.
TulpeTulpeTulipa⚠ Mittel⚠ MittelErbrechen, Mattigkeit, Durchfall, SpeichelnTulipalin A und B, am stärksten in der Zwiebel.
ChristroseHelleborus niger⚠ Mittel⚠ MittelSpeicheln, Bauchschmerzen, Durchfall, Kolik, MattigkeitHerzglykoside, Saponine und Protoanemonin. Beliebte Topfpflanze in der Adventszeit.
ChrysanthemeChrysanthemeChrysanthemum⚠ Mittel⚠ MittelErbrechen, Durchfall, Speicheln, Koordinationsstörungen, HautreizungSesquiterpenlactone und Pyrethrine. In katholischen Kantonen der Grabschmuck zu Allerheiligen.
HortensieHortensieHydrangea⚠ Mittel⚠ MittelErbrechen, Mattigkeit, DurchfallCyanogene Glykoside. Eine eigentliche Blausäurevergiftung ist laut ASPCA selten.
IrisIrisIris⚠ Mittel⚠ MittelSpeicheln, Erbrechen, Mattigkeit, DurchfallTerpenoide, am stärksten im Rhizom. Heisst Schwertlilie, ist aber keine Lilie.
GladioleGladioleGladiolus⚠ Mittel⚠ MittelSpeicheln, Erbrechen, Mattigkeit, DurchfallGiftstoff nicht identifiziert, höchste Konzentration in der Knolle.
CallaCalla, FriedenslilieZantedeschia / Spathiphyllum⚠ Mittel⚠ MittelBrennen in Maul, Zunge und Lippen, starkes Speicheln, Erbrechen, SchluckbeschwerdenUnlösliche Calciumoxalate. Keine echten Lilien, kein Nierenrisiko.
EukalyptusEucalyptus⚠ Mittel⚠ MittelSpeicheln, Erbrechen, Durchfall, Mattigkeit, SchwächeÄtherische Öle (Eucalyptol). Häufiges Beiwerk in Sträussen und Adventskränzen.
PfingstrosePfingstrosePaeonia✓ Niedrig✓ NiedrigErbrechen, Durchfall, MattigkeitPaeonol. Beschwerden bleiben in der Regel auf den Magen-Darm-Trakt beschränkt.
NelkeNelkeDianthus✓ Niedrig✓ NiedrigLeichte Magen-Darm-Beschwerden, leichte HautreizungUnbekannter Reizstoff, Verlauf meist harmlos.
SchleierkrautSchleierkrautGypsophila✓ Niedrig✓ NiedrigGelegentlich leichtes Erbrechen oder DurchfallVon der ASPCA als ungiftig geführt. Steckt als Füllmaterial in sehr vielen Sträussen.
WeihnachtssternWeihnachtssternEuphorbia pulcherrima✓ Niedrig✓ NiedrigReizung von Maul und Magen, manchmal ErbrechenReizender Milchsaft. Seine Giftigkeit wird laut ASPCA meist überschätzt.
Auf dem Smartphone ist die Tabelle als Karten dargestellt; am Computer erscheinen alle Spalten nebeneinander.

Wo das Gift steckt: vier typische Wege

Kaum ein Tier frisst einen ganzen Strauss. Gefährlich wird es meist so:

Das Vasenwasser Katzen trinken gern aus Vasen. Bei Lilien genügt laut FDA bereits das Wasser, in dem die Stiele stehen. Vasen gehören deshalb nie auf den Boden.
Blütenstaub im Fell Die Katze muss nicht knabbern. Streift sie an den Staubbeuteln einer Lilie vorbei und putzt sich, ist der Pollen im Körper. Sehen Sie gelben oder orangefarbenen Staub im Fell: am Putzen hindern, feucht abwischen, Tierarztpraxis anrufen.
Zwiebel, Knolle, Wurzelstock Bei Tulpe, Hyazinthe, Narzisse, Amaryllis, Gladiole, Iris und Alpenveilchen sitzt hier die höchste Konzentration: Hyazinthe im Glas, Zwiebelvorrat im Keller, Hund im Beet.
Das Beiwerk im Strauss Ein Rosenstrauss ist nur so unbedenklich wie sein Grün. Eukalyptus ist für Katze und Hund giftig, Schleierkraut dagegen harmlos. Fragen Sie im Blumenladen nach, was mit hineinkommt.

Blumen für einen Haushalt mit Katze oder Hund?

Rosen, Gerbera, Sonnenblumen oder Inkalilien, und in der Bemerkung zur Bestellung ein kurzer Hinweis: ohne Lilien, ohne Eukalyptus.

Sträusse ansehen →
Golden Retriever schnuppert an roten Tulpen in einer Vase auf dem Wohnzimmertisch
Schnuppern schadet nicht, Kauen schon: Tulpenblüten und -blätter lösen beim Hund meist Speicheln und Erbrechen aus, die Zwiebel im Garten oder im Topf deutlich mehr.

Blumen, die laut ASPCA ungiftig sind

Die folgenden Blumen führt die ASPCA für Hunde und Katzen als ungiftig. Das bedeutet keine Vergiftung, nicht zwingend keine Beschwerden: Die ASPCA weist selbst darauf hin, dass praktisch jedes Pflanzenmaterial in Menge Erbrechen auslösen kann. Und ein einzelner Lilienstiel oder ein Zweig Eukalyptus im Mischstrauss macht die ganze Rechnung zunichte.

Klassiker Rosen Ungiftig. Dornen können Pfote und Maul verletzen; entdornte Stiele oder dornenlose Sorten lösen das Problem. Rosen ansehen →
Gerbera Ungiftig, kräftige Farben, lange Stiele. Steht am liebsten in wenig Wasser, dann knicken die Stiele nicht so schnell. Gerbera ansehen →
Sonnenblumen Ungiftig. Die schweren Köpfe kippen leichte Vasen um, eine standfeste Vase schont Boden und Pfoten. Sonnenblumen ansehen →
Inkalilien Keine echte Lilie und in der ASPCA-Datenbank als Peruvian Lily ungiftig. Für alle mit Katze, die den Lilienlook mögen.
Löwenmäulchen und Zinnien Beide ungiftig. Sommerblumen aus dem Garten, die einen Strauss verspielt machen.
Schmetterlingsorchidee Die Phalaenopsis im Topf gilt als ungiftig und blüht über Wochen, ganz ohne Vasenwasser. Orchideen ansehen →
Katze sitzt neben einer Vase mit roten Gerbera auf dem Tisch
Gerbera stehen in der ASPCA-Datenbank als ungiftig für Katzen. Knabbert die Katze gern an Grünzeug, hilft zusätzlich ein Topf Katzengras.

Notfall in der Schweiz: so gehen Sie vor

  1. Tier und Pflanze trennen. Nehmen Sie Pflanzenreste aus dem Maul, wenn das ohne Biss möglich ist, und räumen Sie heruntergefallene Blätter und Blüten weg. Hat eine Katze Blütenstaub im Fell, hindern Sie sie am Putzen und wischen Sie den Pollen mit einem feuchten Tuch ab.
  2. Pflanze sichern. Heben Sie ein Stück der Pflanze samt Etikett auf oder fotografieren Sie sie. Notieren Sie die Uhrzeit, den Pflanzenteil und ungefähr, wie viel fehlt. Bei einem gelieferten Strauss zeigt die Bestellbestätigung, welche Sorten enthalten waren.
  3. Anrufen, nicht abwarten. Rufen Sie Ihre Tierarztpraxis an, ausserhalb der Öffnungszeiten eine Tierklinik mit Notfalldienst; das Tierspital Zürich zum Beispiel nimmt Kleintiere rund um die Uhr als Notfall an. Tox Info Suisse erreichen Sie unter 145 Tag und Nacht: Dort erfahren Sie, wie gefährlich die Situation für Ihr Tier ist und welche einfachen Sofortmassnahmen sinnvoll sind. Konkrete Behandlungsempfehlungen gibt die Stelle nur an Tierärztinnen und Tierärzte weiter.
  4. Keine Hausmittel. Lösen Sie kein Erbrechen aus und geben Sie weder Salzwasser noch Milch oder Öl. Ob Erbrechen hilft oder schadet, hängt vom Gift ab und wird am Telefon entschieden.
  5. Beobachten und hinfahren. Speicheln, Erbrechen, Mattigkeit, Zittern, Krämpfe oder eine auffällig veränderte Urinmenge sind Gründe, sofort in die Praxis oder Klinik zu fahren. Bei Katze und Lilie fahren Sie auch ohne Symptome.

Lilienvergiftung bei der Katze: der Verlauf nach FDA

Zeitangaben der US-Arzneimittelbehörde FDA. Bei den übrigen Pflanzen zeigen sich Magen-Darm-Beschwerden meist innerhalb weniger Stunden und klingen bei kleinen Mengen oft von selbst ab.

0-12 Std. Erste AnzeichenDie Katze wird ruhiger, speichelt, erbricht und frisst nicht mehr.
12-24 Std. Nieren reagierenVermehrtes Urinieren und Austrocknung zeigen den beginnenden Nierenschaden.
ab 18 Std. Fenster schliesst sichSetzt die Behandlung erst jetzt ein, ist das Nierenversagen in der Regel nicht mehr umkehrbar.
24-72 Std. NierenversagenOhne rechtzeitige Behandlung endet die Vergiftung in diesem Zeitraum häufig tödlich.

Häufige Fragen

Vor welchen Blumen muss ich meine Katze am dringendsten schützen?

Echte Lilien der Gattung Lilium und Taglilien (Hemerocallis). Laut ASPCA sind Katzen die einzige Tierart, bei der diese Pflanzen Nierenversagen auslösen, und es genügen winzige Mengen: Blütenstaub, den sich die Katze aus dem Fell leckt, ein angeknabbertes Blatt oder ein Schluck Vasenwasser. Danach folgen Maiglöckchen, Narzissen, Amaryllis und Alpenveilchen, die Katze und Hund gleichermassen treffen.

Wen rufe ich in der Schweiz an, wenn mein Tier an einer Blume gefressen hat?

Zuerst Ihre Tierarztpraxis, ausserhalb der Öffnungszeiten eine Tierklinik mit Notfalldienst; das Tierspital Zürich etwa nimmt Kleintiere rund um die Uhr als Notfall an. Tox Info Suisse ist unter 145 Tag und Nacht erreichbar und sagt Ihnen, wie gefährlich die Situation für Ihr Tier ist und welche einfachen Sofortmassnahmen sinnvoll sind. Konkrete Behandlungsempfehlungen gibt die Stelle nur an Tierärztinnen und Tierärzte weiter.

Reicht es, den Lilienstrauss aufs Büchergestell zu stellen?

Nein. Eine Katze erreicht fast jede Ablage, und sie muss die Lilie nicht einmal anknabbern: Streift sie an den Staubbeuteln vorbei und putzt sich danach, hat sie den Blütenstaub bereits aufgenommen. Lebt eine Katze im Haushalt, bleiben Lilien und Taglilien ganz draussen. Schenken Sie jemandem mit Katze Blumen, vermerken Sie bei der Bestellung ausdrücklich: ohne Lilien.

Mein Hund hat eine Blumenzwiebel ausgegraben und zerkaut. Wie ernst ist das?

Bei Tulpe, Hyazinthe, Narzisse und Amaryllis steckt in der Zwiebel die höchste Giftkonzentration, bei Gladiole und Alpenveilchen in der Knolle. Am ernstesten ist die Narzissenzwiebel: Ihr Lycorin verursacht Erbrechen, Speicheln und Durchfall, grössere Mengen auch Krämpfe, Zittern und Herzrhythmusstörungen. Rufen Sie die Tierarztpraxis an und sagen Sie, um welche Zwiebel es sich handelt und wie viel ungefähr fehlt.

Ist der Weihnachtsstern wirklich so giftig?

Weniger als sein Ruf. Die ASPCA stuft seine Giftigkeit als meist überschätzt ein: Der Milchsaft reizt Maul und Magen und führt gelegentlich zu Erbrechen, mehr in der Regel nicht. Ernster zu nehmen sind im Advent die Amaryllis mit ihrer Zwiebel, die Christrose im Topf und Eukalyptuszweige im Kranz, die für Katze und Hund giftig sind.

Welchen Strauss kann ich jemandem mit Katze oder Hund schenken?

Rosen, Gerbera, Sonnenblumen, Löwenmäulchen und Inkalilien führt die ASPCA als ungiftig für Hunde und Katzen, ebenso Schleierkraut als Füllmaterial. Entscheidend ist, was sonst noch im Strauss steckt: Eine einzelne Lilie oder ein Zweig Eukalyptus macht aus einem unbedenklichen Strauss einen riskanten. Schreiben Sie darum in die Bemerkung zur Bestellung: ohne Lilien, ohne Eukalyptus.

Katze auf dem Esstisch neben einer Vase mit roten Schnittblumen
Für eine Katze ist kein Tisch zu hoch. Sicher ist nur, was gar nicht in die Wohnung kommt, bei Lilien heisst das: weglassen.

Quellen

Diese Veröffentlichungen haben wir für die Angaben auf dieser Seite herangezogen. Die englischsprachigen Datenbanken lassen sich nach Pflanzennamen durchsuchen.

Ein Strauss, der zu Mensch und Tier passt

Rosen, Gerbera, Sonnenblumen und Inkalilien gelten für Katze und Hund als ungiftig. Die Sortenliste zeigt, was sonst noch im Strauss steckt.

Sträusse ansehen

Wichtiger Hinweis. Diese Seite informiert allgemein und ersetzt weder Untersuchung noch Beratung in der Tierarztpraxis. Bei jedem Verdacht auf eine Vergiftung wenden Sie sich zuerst an Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder eine Tierklinik.

🌸 Strauss auswählen