Klassische Sonnenblume - Helianthus annuus

Die Sonnenblume stammt aus Nordamerika und ist inzwischen Zierpflanze, Ölfrucht und Vogelfutter zugleich. Hier lesen Sie, wie sie wächst, wann Sie säen und worauf es bei Topf und Vase ankommt.

Aus Amerika auf Schweizer Felder

Samen der Sonnenblume (Helianthus annuus) kamen 1552 mit spanischen Seefahrern nach Europa. Zunächst wurde sie als Zierpflanze gezogen, später als Ölfrucht. Weltweit ist sie nach Fläche die drittgrösste Ölsaat. Die einjährige Pflanze wird meist ein bis zwei Meter, manchmal drei Meter hoch. Der Blütenkorb misst zehn bis vierzig Zentimeter und besteht aus gelben Zungenblüten und einer braunen Scheibe aus vielen Röhrenblüten.

Folgt sie der Sonne?

Junge Pflanzen drehen ihre Knospen tagsüber mit der Sonne von Ost nach West und nachts wieder zurück. Sobald die Blüte öffnet, werden die Stängel steif, und die Körbe schauen meist nach Osten. Wer also eine voll geöffnete Sonnenblume sieht, die dem Licht nachschaut, irrt sich.

Aussaat und Topfkultur

  • In der Schweiz sät man ab Mitte April im Haus vor oder direkt ins Beet ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen.
  • Sonniger Platz, nährstoffreicher Boden, reichlich Wasser.
  • Hohe Sorten brauchen Windschutz oder einen Stützstab.
  • Zwergsorten gedeihen im Topf auf Balkon und Terrasse.
  • Junge Pflanzen sind bei Schnecken beliebt.

Kerne und Vase

Die Samen dienen als Snack, im Gebäck und als Futter für Vögel. Aus ihnen wird Speiseöl gepresst. Für die Vase wählt man häufig pollenarme oder pollenfreie Sorten, weil sie nicht stauben. Blätter im Wasser entfernen, die Stiele schräg anschneiden und täglich Wasser nachfüllen, da Sonnenblumen viel trinken.

Sie halten etwa sieben bis zwölf Tage.

Wer Vögel unterstützen möchte, lässt einige Blütenköpfe im Garten stehen. Meisen und Finken holen sich im Herbst und Winter die Samen. So bleibt auch nach der Blüte noch etwas vom Sommer im Beet.

Giftig?

Nach der ASPCA ist die Sonnenblume für Hunde, Katzen und Pferde nicht giftig.

Kurzfakten - Sonnenblume - klassisch

Farbe
gelb
Lateinischer Name
Helianthus annuus
Typ
schnittblume
Blütezeit
juli-september
Licht
sonne
Wasser
viel
Höhe
150-300 cm
Haltbarkeit in der Vase
7-12 Tage
Duft
kein
Giftig für Haustiere
nein
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Häufig gestellte Fragen zu Sonnenblume - klassisch

Wann sät man Sonnenblumen in der Schweiz?
Ab Mitte April im Haus vorziehen, ins Freie ab Mitte Mai nach den Eisheiligen.
Wie gross wird die Sonnenblume?
Meist ein bis zwei Meter, selten bis drei Meter. Zwergsorten bleiben deutlich kleiner.
Wie lange hält sie in der Vase?
Etwa sieben bis zwölf Tage mit täglichem Wasserwechsel.
Sind Sonnenblumen für Katzen giftig?
Laut ASPCA nicht, weder für Katzen noch Hunde oder Pferde.

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