Klassische Rose - zeitlos elegant

Rosen wachsen in der Schweiz auch wild in Hecken und an Waldrändern. Hier lesen Sie, was Wildrose, Hagebutte und Gartenrose verbindet und warum die Alpenrose gar keine Rose ist.

Wildrosen vom Jura bis ins Mittelland

Die Gattung Rosa gehört zu den Rosengewächsen. Die Blütenblätter sind meist rosa bis rot oder weiss, gelbe Blüten findet man vor allem bei Arten ausserhalb Europas. Besonders rosenreich sind kalkreiche Gebirge in wärmeren Lagen, so auch der Jura. In Hecken und an Waldsäumen steht oft die Hundsrose (Rosa canina).

Ihre Früchte, die Hagebutten, hängen bis in den Winter an den Zweigen. Botanisch ist die Hagebutte eine Sammelnussfrucht: Die eigentlichen Früchte sind die Nüsschen im Innern des fleischigen Fruchtbechers, und Vögel tragen die Kerne weiter.

Die Alpenrose ist keine Rose

Wer in den Bergen von Alpenrosen spricht, meint Rhododendren aus der Familie der Heidekrautgewächse. Mit der Gattung Rosa sind sie nicht verwandt. Eine echte Wildrose der Bergwälder ist dagegen die Alpen-Heckenrose (Rosa pendulina), die ihren Namen den nickenden Früchten verdankt.

Gartenrosen im Jahreslauf

  • Gepflanzt wird im Herbst oder im zeitigen Frühjahr, Containerrosen lassen sich auch im Sommer setzen.
  • Geschnitten wird im Frühjahr. In den Voralpen und in höheren Lagen sind Spätfröste bis in den Mai möglich, dort wartet man mit dem Schnitt entsprechend länger.
  • Im Spätherbst wird die Veredlungsstelle mit Erde angehäufelt, damit sie nicht erfriert.
  • Gegossen wird am Fuss der Pflanze. Nasse Blätter fördern Sternrusstau und Mehltau.

Alte Rosen und neue Sorten

Von historischen Rosen spricht man bei Sorten, die vor der ersten Teehybride von 1867 entstanden. Dazu zählen Zentifolien, Damaszener- und Gallica-Rosen. Sie blühen meist nur einmal im Jahr, dafür oft sehr duftend. Moderne Sorten blühen dagegen mehrmals und sind für Beet und Schnitt gezüchtet.

Rosen in der Vase

Stiele schräg anschneiden, Blätter unter der Wasserlinie entfernen und ein sauberes Gefäss verwenden. Laut ASPCA sind Rosen für Hunde, Katzen und Pferde nicht giftig, auf die Stacheln sollte man bei Tieren und Kindern dennoch achten.

Kurzfakten - Rose - klassisch

Lateinischer Name
Rosa
Typ
schnittblume
Blütezeit
juni-september
Licht
sonne
Wasser
mässig
Höhe
60-150 cm
Haltbarkeit in der Vase
7-14 Tage
Duft
deutlich
Giftig für Haustiere
nein
Strauss auswählen Informationen zu Lieferung & Zeiten

Lieferung in der ganzen Schweiz • Beliebte Wahl

Häufig gestellte Fragen zu Rose - klassisch

Was bedeutet der Begriff historische Rosen?
Gemeint sind Sorten, die vor 1867 entstanden, dem Jahr der ersten Teehybride. Dazu gehören Zentifolien, Gallica- und Damaszener-Rosen, die meist einmal im Jahr blühen.
Kann man Rosen gut weitergeben oder verschicken?
Schnittrosen vertragen den Transport, wenn die Stielenden feucht gehalten und die Blüten vor Druck geschützt werden. Nach der Ankunft schneidet man die Stiele frisch an.
Ist die Alpenrose mit der Rose verwandt?
Nein. Die Alpenrose ist ein Rhododendron und gehört zu den Heidekrautgewächsen, die Rose zu den Rosengewächsen.
Wann wird eine Gartenrose gepflanzt?
Im Herbst oder im zeitigen Frühjahr, wenn der Boden frostfrei ist. Containerrosen können auch im Sommer gesetzt und gut gewässert werden.

Empfohlene Sträusse

Verwandte Blumen

🌸 Strauss auswählen