Woher die Bauernhortensie stammt
Hydrangea macrophylla, die Bauern- oder Gartenhortensie, ist eine von rund siebzig bis achtzig Arten der Gattung, deren Schwerpunkt in Ostasien liegt. Sie kam im 18. Jahrhundert nach Europa. Hortensien tragen nicht alle gleich: Bei den Ballhortensien sind fast alle Blüten steril und gross, bei den Tellerhortensien umrahmen grosse Schaublüten einen Kern aus kleinen, fruchtbaren Blüten.
Standort und Wasser
Ideal ist ein Platz mit Morgensonne und Nachmittagsschatten, im Boden viel Humus. An heissen Tagen hängen die Blätter schlaff, sobald die Erde trocknet. Mit durchdringendem Giessen in den frühen Stunden erholt sich die Pflanze meist innert Stunden. Hartes Leitungswasser, wie es in vielen Gegenden der Schweiz aus dem Hahn kommt, ist für die Pflanze in Ordnung, beeinflusst aber über die Jahre den Boden.
Frost und Schnitt
Die Blütenanlagen entstehen bereits im Spätsommer des Vorjahres. Wer im Frühling stark zurückschneidet, entfernt damit die Blüten der kommenden Saison. Besser entfernen Sie nur Erfrorenes und Verblühtes knapp über einem Knospenpaar. Im Mittelland und in den Voralpen kommt es nach milden Wochen im April manchmal zu Nachtfrösten, und in solchen Nächten lohnt sich ein Vlies über dem Strauch.
Gift und Notfallnummern
Die ASPCA stuft die Hortensie wegen cyanogener Glykoside als giftig für Pferde, Hunde und Katzen ein. Auch Menschen sollten keine Pflanzenteile essen. Bei Verdacht erreichen Sie Tox Info Suisse unter 145 rund um die Uhr; für Tiere ist die Tierarztpraxis zuständig.