Eine eigene Art
Die rosa Calla ist botanisch meist Zantedeschia rehmannii, die rosa Hochblätter trägt, oder eine Hybride daraus. Sie bleibt mit etwa vierzig bis sechzig Zentimetern niedriger als die weisse Verwandte. Ihr Hochblatt ist schlanker und die Blätter sind schmaler, oft mit hellen Flecken.
Als Topfpflanze lässt sich die rosa Calla auch im Haus ziehen, an einem hellen Fenster ohne pralle Mittagssonne. Das Substrat soll locker sein, damit überschüssiges Wasser abläuft. Faulende Knollen sind das häufigste Problem; sie entstehen bei Staunässe. Nach dem Einziehen im Herbst reduzieren Sie das Giessen schrittweise.
Wuchs und Pflege
Rosa Callas wachsen aus Knollen und verlangen mehr Wärme als die weisse Art. Sie werden erst nach den Eisheiligen ausgepflanzt. In Töpfen auf dem Balkon, wo sie halbschattig stehen, blühen sie von Juni bis August.
- Giessen Sie mässig und lassen Sie die Oberfläche antrocknen.
- Entfernen Sie welke Blüten samt Stiel.
- Im Herbst lagern Sie die Knollen trocken und kühl.
Verwendung
Rosa Callas passen zu kleinen Tischdekorationen, zur Konfirmation und zum Muttertag. Sie wirken zierlich und lassen sich gut mit Gräsern und Schleierkraut verbinden. In der Vase halten sie etwa zwei Wochen, wenn das Wasser sauber bleibt.
Vorsicht für Tiere und Kinder
Alle Zantedeschia-Arten enthalten Calciumoxalat. Die ASPCA stuft sie als giftig für Hunde und Katzen ein; die Folgen sind Brennen im Maul, Speicheln und Erbrechen. Bei Kindern, die von der Pflanze gegessen haben, ist Tox Info Suisse die erste Anlaufstelle, Notfallnummer 145. Katzen sollten die Vase nicht erreichen, bei Verdacht hilft die Tierarztpraxis.