Weiss im Garten und in der Vase
Eine weisse Dahlie bringt Licht in Beete, die im August sonst von Orange und Purpur dominiert werden. Weiss gilt traditionell als Farbe der Schlichtheit. Zwischen dunklem Laub oder neben blauen Herbstblühern wie Eisenhut oder Astern fällt sie besonders auf. In Gruppen von drei bis fünf Knollen wirkt sie ruhiger als ein einzelner Stock.
Weiss blühende Sorten gibt es unter einfachen wie unter gefüllten Dahlien, auch Ball-, Pompon- und Seerosenformen kommen vor. Ein reines Blau fehlt der Gattung dagegen vollständig.
Worauf Sie bei hellen Blüten achten
- Regen und Nässe hinterlassen auf weissen Blütenblättern schneller braune Flecken als auf dunklen Sorten.
- Welke Blüten sollten Sie zügig ausbrechen, weil Verblühtes auf hellem Grund besonders auffällt.
- Schnecken lieben junge Triebe. Kontrollieren Sie den Austrieb im Mai abends oder nach einem Regenguss.
- Ein Platz mit voller Sonne und Schutz vor Wind hält Stängel und Blüten heil.
Als Schnittblume
Für die Vase schneiden Sie morgens, wenn die Blüte beinahe geöffnet ist, denn Knospen entfalten sich im Wasser nicht mehr. Frisches, sauberes Wasser und ein schräger Schnitt mit scharfem Messer verlängern die Haltbarkeit. Rechnen Sie mit fünf bis acht Tagen.
Weisse Dahlien passen zu Hochzeiten und zur Konfirmation, im Strauss mit Gräsern auch einfach als Gruss im Spätsommer.
Hinweis für Tierhalter
Dahlien gelten laut ASPCA als giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Gemeint sind leichte Symptome an Magen, Darm und Haut. Die Farbe der Blüte spielt dafür keine Rolle. Wenden Sie sich bei Unsicherheit an die Tierarztpraxis.