Weiss als ruhiger Gegenpol
Weiss blühende Pelargonien harmonieren mit hellen Fassaden und mit dunklen Holzbalkonen gleichermassen. Weiss gilt traditionell als Farbe der Reinheit und wirkt in Kombination mit Grün sehr frisch. Es gibt weisse Sorten bei Zonal-, Hänge- und Edelpelargonien. Manche Blüten tragen eine rosafarbene oder rote Mitte, andere sind ganz einfarbig.
Wer ein Gesamtbild plant, setzt Weiss gern mit Blau zusammen, zum Beispiel mit Lobelien oder Männertreu.
Weisse Blüten pflegen
- Regen und Hagel hinterlassen auf hellen Blütenblättern Flecken. Ein überdachter Platz erhält das Bild.
- Verwelkte Dolden brechen Sie samt Stiel aus. Dann entstehen schneller neue Knospen.
- Ein paar Zentimeter Abstand zur heissen Hauswand schützen die Blüten vor Hitzeschäden.
- Ein kaliumbetonter Dünger alle zwei Wochen stärkt die Blütenbildung.
Das Jahr der Pelargonie
Von Mai bis zum Herbst blühen die Pflanzen, wenn sie genug Licht erhalten. Schneiden Sie vor dem Einräumen im Oktober Triebe um etwa die Hälfte zurück und entfernen Sie gelbe Blätter, die sonst Pilzen als Eintritt dienen. Stecklinge aus Triebspitzen lassen sich im August bewurzeln und garantieren Pflanzen für nächstes Jahr in derselben Farbe.
Zusammen mit Lavendel oder Rosmarin ergibt sich ein mediterranes Bild, das zur südafrikanischen Herkunft der Pflanze passt. Beide Begleiter vertragen Trockenheit, was das Giessen vereinfacht. Auf windigen Balkonen lohnen schwerere Töpfe aus Ton, damit Kästen nicht kippen.
Giftig für Heimtiere
Pelargonien sind laut ASPCA giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Nach dem Fressen können Erbrechen und Mattigkeit auftreten. Bei Verdacht rufen Sie in der Tierarztpraxis an.