Rosa Knospen, weisse Sterne
Wer einen Zimmerjasmin kauft, kennt den rosa Moment: Die Knospen sind kräftig gefärbt, die Aussenseite der geöffneten Blüte bleibt leicht angehaucht, das Innere ist weiss. Mit der Zeit blasst der Ton ab. Reinrosa Blüten sind unter den Jasminen eher selten.
Der Jasmin mit rosa Blüten
Jasminum x stephanense ist eine Kreuzung zwischen Jasminum officinale und Jasminum beesianum. Er klettert, trägt blassrosa Blüten und gehört an ein Spalier. In milden Gegenden kann er im Garten stehen; in rauen Lagen braucht er Wintervlies oder eine warme Hauswand. Der Boden sollte durchlässig und humos sein, Staunässe führt zu Wurzelschäden.
- Sonniger bis halbschattiger Platz, windgeschützt.
- Rückschnitt nach der Blüte hält die Pflanze dicht.
- Feine Triebe an einer Schnur oder einem Gitter hochleiten.
Herkunft des Namens und Pflege im Topf
Der Name geht auf das persische yasmin zurück. Der Duft hat die Pflanze in Europa schon im Mittelalter beliebt gemacht. Als Topfpflanze braucht der Zimmerjasmin ab dem Frühling regelmässig Flüssigdünger. Kühle Wochen im Herbst fördern die Knospenbildung, zu trockene Heizungsluft lässt sie im Winter fallen.
Rosa Blüten sind in der Floristik selten und kommen höchstens in zarten Brautgestecken vor; wer rosa Jasmin zum Muttertag verschenken möchte, findet meist den Zimmerjasmin mit rosa Knospen.
Verträglichkeit
Die ASPCA zählt echte Jasmine nicht zu den für Hunde und Katzen giftigen Pflanzen. Das gilt nur für die Gattung Jasminum, nicht für Arten, die den gleichen Beinamen tragen. Wer ganz sicher gehen will, fragt beim Kauf nach dem botanischen Namen.