Rosa zwischen Wald und Gartencenter
Eine heimische Wildlilie mit rosaviolettem Ton ist der Türkenbund (Lilium martagon). Seine zurückgebogenen Blütenblätter mit dunklen Punkten stehen in Wäldern und auf Bergwiesen. Im Handel dominieren Hybriden: Die Orientalische Sorte 'Stargazer' ist tiefrosa mit hellem Rand und blickt mit ihrer Blüte nach oben; sie duftet kräftig und kommt häufig in Sträussen vor.
Wann Rosa am schönsten ist
Dunkles Rosa verträgt Sonne, zartes Rosa verblasst dort schneller. Ein Platz mit Morgensonne und Nachmittagsschatten ist deshalb oft ideal. Lilien mögen es am Fuss kühl, am Kopf sonnig; niedrige Stauden davor beschatten die Erde.
Strauss und Geschenk
- Rosa Lilien passen zu Rosen, Pfingstrosen und Schleierkraut.
- Zum Muttertag, am zweiten Sonntag im Mai, sind sie ein klassisches Motiv.
- Lilien nehmen sich mit nur zwei, drei Stielen schon viel Raum.
Entfernen Sie die Staubbeutel, da der Pollen auf rosa Blüten und auf Möbeln gut sichtbare Spuren hinterlässt.
Zur Gestaltung: Zartrosa Lilien passen gut zu weissen Gartenblumen wie Margeriten oder Schleierkraut, während dunkles Rosa mit blauem Rittersporn einen kräftigen Kontrast bildet. In einem Beet ordnen Sie hohe Sorten hinten und niedrige vorn. Wer Bienen und Schmetterlinge im Garten möchte, findet in den duftenden Orientalischen Hybriden eine Pflanze, deren Duft am Abend besonders spürbar ist.
Giftig für Katzen
Rosa Lilien teilen mit ihren weissen und roten Verwandten die Gefahr für Katzen: Wenig Blatt oder Pollen kann nach Angaben der FDA das Nierengewebe schädigen. Katzenbesitzer sollten sie darum nicht ins Haus holen. Menschen haben meist nur leichte Magenbeschwerden; Tox Info Suisse erreichen Sie rund um die Uhr unter 145.