Rosa im Garten und auf dem Berg
Rosa ist die Hauptfarbe der wilden Alpenrosen. Die Rostblättrige Alpenrose (Rhododendron ferrugineum) bildet auf sauren Böden grosse Teppiche, die Behaarte Alpenrose blüht auch auf Kalkgestein. Beide erscheinen im Frühsommer. Im Garten finden Sie Hybriden von Hellrosa bis Magenta; 'Roseum Elegans' ist eine altbewährte Sorte mit lila-rosa Blüten.
Passende Nachbarn
Rosa Rhododendren harmonieren mit Farn, Funkien und weissen Hortensien. Kombinationen mit orangefarbenen Azaleen können dagegen schwierig werden, weil sich die Töne beissen. Achten Sie auf einen Standort, wo mittags Schatten fällt.
Wintervorsorge
- Immergrüne Blätter rollen sich bei Frost ein; das ist ein Schutzmechanismus.
- Vlies oder Reisig schützt vor Wintersonne.
- Im Herbst nicht mehr düngen.
Pflanzen Sie rosa Rhododendren in lockeren Gruppen. Solche Sträucher wirken im Garten wie kleine Wolken, wenn sie im Mai und Juni blühen. Zwischen den Büschen fühlen sich Funkien und Farne wohl, deren Laub den Boden beschattet und die flachen Wurzeln kühl hält. Vermeiden Sie tiefes Graben um den Wurzelballen, da die feinen Wurzeln dicht unter der Oberfläche liegen.
Beim Pflanzen gilt: Das Loch doppelt so breit wie der Ballen graben, den Boden mit Rhododendronerde mischen und den Ballen leicht erhöht einsetzen. Danach kräftig angiessen und eine Mulchschicht aus Rinde oder Laub verteilen. In den ersten beiden Jahren gleichmässig feucht halten; dann wurzeln die Sträucher fest und kommen mit trockenen Phasen besser zurecht.
Zierstrauch mit Giftstoffen
Alle Teile des Rhododendrons enthalten Grayanotoxine, die nach Angaben der ASPCA für Hunde, Katzen und Pferde giftig sind. Sammeln Sie keine Blüten für Salate oder Tee. Menschen mit Beschwerden nach dem Verzehr wenden sich an Tox Info Suisse unter 145.