Weiss mit gelbem Auge
Die wilde Kissen-Primel (Primula vulgaris) blüht blassgelb. Weisse Formen sind Zuchtergebnisse und oft am Blütengrund gelb gezeichnet. Dieses „Auge“ lässt die Blüten lebendig wirken. Reinweisse Töne wirken im Raum kühl, in einer Schale mit Moos oder Efeu freundlich und natürlich.
Passende Anlässe
Weisse Primeln eignen sich als Mitbringsel im Spätwinter, zu Ostern oder für den Frühlingstisch. Die Farbe passt zu Taufe und Erstkommunion, bei denen helle Dekoration üblich ist. In Gruppen von drei bis fünf Töpfen in einer Schale wirken sie am schönsten. Auf dem Balkon bleiben sie bei Nachtfrost besser, wenn Sie sie nachts ins Haus holen.
Pflege
- Hell und kühl stellen, zwischen 10 und 15 Grad hält die Blüte am längsten.
- Die Erde gleichmässig feucht halten, ohne Staunässe.
- Verwelkte Blüten samt Stiel entfernen.
- Weisse Blüten zeigen Braunflecken schneller; zupfen Sie Welkes regelmässig aus.
Haut und Tier
Der Reizstoff Primin kommt vor allem in der Becherprimel vor und kann bei empfindlicher Haut Rötungen verursachen. Tragen Sie bei Allergie Handschuhe. Die ASPCA führt Primula vulgaris als giftig für Hunde, Katzen und Pferde, die Kissen-Primel verursacht dabei mildes Erbrechen. Stellen Sie die Töpfe ausser Reichweite von Haustieren.
Kombinieren und pflanzen
Gemeinsam mit blauen Traubenhyazinthen und Hornveilchen entsteht eine zurückhaltende Frühlingsschale. Weisse Primeln stehen gern vor dunklem Hintergrund, etwa vor Buchs oder an einer Mauer. Wenn Sie die Pflanzen im Garten einsetzen, mischen Sie etwas Kompost unter die Erde und wählen Sie einen Platz, an dem die Mittagssonne nicht direkt hinkommt.