Wo das Weiss herkommt
Wild blüht die Hyazinthe in Violett, jede weisse Sorte ist deshalb ein Zuchtergebnis. Zu den ältesten Namen gehört 'L'Innocence', die von der Royal Horticultural Society den Award of Garden Merit erhielt. Wer es lieber etwas wärmer mag, findet Sorten mit cremigem oder zartgelbem Einschlag. Der Duft bleibt auch bei weissen Blüten kräftig, doch riecht nicht jede Sorte gleich stark.
Anlässe im Kirchenjahr und im Familienkreis
Im April und Mai stehen in vielen Schweizer Familien Feiern an: Erstkommunion, Konfirmation, dazu der Muttertag am zweiten Sonntag im Mai. Weisse Hyazinthen passen gut dazu, weil sie traditionell für Reinheit stehen und trotzdem schlicht wirken. Auch zu Ostern machen drei oder fünf Zwiebeln in einer flachen Schale mehr her als ein gemischtes Arrangement.
Länger blühen lassen
Mit einer Blühdauer von knapp einer bis eineinhalb Wochen ist die Hyazinthe keine Dauerblüherin. Sie können das beeinflussen:
- Wählen Sie einen kühlen, hellen Standort statt der Fensterbank über dem Radiator.
- Giessen Sie so, dass die Erde feucht bleibt, aber kein Wasser im Übertopf steht.
- Zupfen Sie welke Einzelblüten ab, sonst fallen braune Stellen auf dem hellen Grund auf.
- Stützen Sie schwere Trauben mit einem Stäbchen.
Zwiebeln nicht mit Küchenzwiebeln verwechseln
Hyazinthenzwiebeln ähneln Speisezwiebeln, sind aber giftig. Bewahren Sie sie getrennt und unerreichbar für Kinder und Tiere auf. Die ASPCA führt die Pflanze für Katzen, Hunde und Pferde als giftig. Haben Kinder Teile gegessen, hilft Tox Info Suisse unter 145. Bei Tieren ist die Tierarztpraxis richtig.