Creme statt Schneeweiss
Wildformen der Sonnenblume sind gelb. Helle Sorten entstanden durch Züchtung und reichen von blassem Gelb über Zitronenweiss bis zu Creme und Elfenbein. Bekannt ist 'Vanilla Ice', deren Blütenblätter hell zitronengelb sind. Eine sehr helle Sonnenblume mit cremeweissen Blüten und dunkler Mitte wird oft als 'Italian White' angeboten.
Dabei handelt es sich in der Regel um Helianthus debilis, eine verwandte Art, die kleiner und stärker verzweigt ist.
Anbau
- Aussaat im Haus ab Mitte April, ins Freie nach den Eisheiligen Mitte Mai.
- Sonne und nährstoffreicher Boden, nie austrocknen lassen.
- Helle Sorten werden meist 100 bis 150 Zentimeter hoch und verzweigen sich stärker als gelbe.
- Schnecken lieben junge Pflänzchen, Schutz ist nötig.
Wo helle Sonnenblumen passen
Im Beet wirken sie vor dunklem Laub oder neben Rittersporn und Salbei. Im Strauss sehen sie mit Gräsern, Zinnien und Dahlien lebhaft aus. Auf Festtafeln im Spätsommer ist die Kombination mit Blau und Violett schön. Durch die dunkle Mitte entsteht ein Kontrast.
Haltbarkeit
Wasser täglich ergänzen, Blätter unterhalb der Wasserlinie entfernen. Die Haltbarkeit liegt bei sieben bis zwölf Tagen. Helle Blütenblätter zeigen Druckstellen schneller.
Helle Sorten zeigen häufig mehrere kleinere Blüten pro Pflanze und wirken dadurch leichter als einstielige gelbe. Wer sie als Schnitt ziehen möchte, kann sie früh abschneiden, solange die Blüten noch halb geschlossen sind. So halten sie länger.
Wer helle Sorten mit gelben mischt, bekommt einen weichen Verlauf von Zitronengelb bis Creme, der im Beet freundlich wirkt.
Tiere
Weil die Blütenfarbe nichts an den Inhaltsstoffen ändert, gilt auch hier die ASPCA-Einstufung der Sonnenblume: nicht giftig für Hunde, Katzen und Pferde.