Weiss ist die Normalform
Wild wachsende Buschwindröschen blühen weiss, manchmal mit rosa Aussenseite der Blütenhüllblätter. Sie tragen sechs bis acht Hüllblätter, die man nicht in Kelch und Krone trennen kann. Die Blüte neigt sich abends und bei Regen und öffnet sich im Sonnenlicht wieder. Weiss gilt traditionell als Farbe der Reinheit, in der Waldblume erkennen viele den ersten Frühling.
Daneben gibt es Gartenformen, zum Beispiel mit gefüllten weissen Blüten.
Weisse Teppiche im Garten
- Unter Hasel, Buchen und Eichen wirken Gruppen am schönsten.
- Kombinieren Sie sie mit Leberblümchen, Lungenkraut und Märzenbecher.
- Der Boden soll im Sommer nicht völlig austrocknen.
Die Pflanze breitet sich nur langsam aus. Setzen Sie darum gleich mehrere Rhizome, und geben Sie ihr Zeit.
Zeit im Kalender
Das Buschwindröschen blüht vom Frühjahr bis in den Mai hinein, im Mittelland also meist früher als in den Voralpen. Wenn die Blätter im Sommer einziehen, markieren Sie die Stelle, damit das Rhizom nicht versehentlich beschädigt wird. Es lässt sich nicht als Schnittblume verwenden, denn die Blüten welken im Wasser schnell.
Wer ein Beet unter Laubbäumen neu anlegt, sollte im Herbst Laub und Kompost einarbeiten. Dort fühlt sich die Pflanze fast wie im Wald. Die Blüte reicht in der Schweiz je nach Höhe vom späten Winter bis in den Mai, in Lagen über tausend Metern entsprechend später.
Vorsicht bei Hautkontakt
Das Buschwindröschen ist schwach giftig. Protoanemonin im Pflanzensaft kann Haut und Schleimhäute reizen. Tragen Sie beim Arbeiten Handschuhe und halten Sie Kinder davon fern. Bei Verdacht auf Verschlucken ist Tox Info Suisse unter 145 erreichbar, für Haustiere die Tierarztpraxis.