Die weissen Arten
Die Stern-Magnolie (Magnolia stellata) aus Japan ist die bekannteste weisse Vertreterin: ein langsam wachsender Strauch mit schmalen, sternförmigen Blütenblättern, der oft schon im März blüht. Die Kobushi-Magnolie (Magnolia kobus) wird zum ausgewachsenen Baum, ebenfalls weiss. Aus beiden entstand Magnolia × loebneri, die später blüht und als robuster gegen Frost gilt.
Frost zeigt sich auf Weiss besonders
Braune Ränder fallen auf weissen Blüten sofort ins Auge. Für Pflanzort und Auswahl heisst das:
- Schützen Sie die Pflanze vor kaltem Ostwind.
- Pflanzen Sie nicht in Mulden, in denen Kaltluft stehen bleibt.
- Bei Spätfrostgefahr greifen Sie zu später blühenden Sorten.
In Seenähe und in südlichen Lagen sind solche Schäden seltener als im Hügelland und in den Voralpen.
Auch die Blüte selbst kann bei Kälte vorübergehend schliessen. Sie öffnet sich bei milderem Wetter meist wieder, sofern der Frost nicht zu stark war.
Wohin pflanzen?
Vor dunkler Hecke oder Mauer kommt weisse Blüte am besten zur Geltung. Planen Sie die Endgrösse mit ein: Eine Kobushi-Magnolie braucht mehrere Meter, eine Stern-Magnolie deutlich weniger.
Geduld nach der Pflanzung
Frisch gesetzte Magnolien blühen oft erst nach einigen Jahren reich. Giessen Sie in den ersten Sommern regelmässig, decken Sie den Boden mit Laub ab und graben Sie nie unter der Krone.
Haustiere
Laut ASPCA ist die Stern-Magnolie unbedenklich für Pferde, Hunde und Katzen. Zeigt Ihr Tier Beschwerden, hilft die Tierarztpraxis.