Welche Pflanze steckt dahinter?
Wer rosa Fetthenne kauft, bekommt meist die Prächtige Fetthenne (Hylotelephium spectabile) oder eine Hybride. Früher wurde sie Sedum spectabile genannt. Die Blüten stehen in flachen Schirmen, rosa bis karminrosa, und erscheinen von August bis Oktober. Die Sorte 'Brilliant' ist wegen ihrer leuchtenden Farbe eine Klassikerin.
Ein Magnet für Falter
Fetthennen liefern Nektar zu einer Zeit, in der wenig anderes blüht. An warmen Septembertagen sitzen Bienen, Hummeln und Schmetterlinge dicht an dicht auf den Blütenschirmen. Wer Schmetterlinge fördern möchte, setzt mehrere Pflanzen zusammen.
Wie sie am besten gedeiht
- Sonniger Platz mit durchlässigem Boden. Im Halbschatten werden die Pflanzen lang.
- Giessen nur bei lang anhaltender Trockenheit.
- Im Mai kann man die Triebe einmal um ein Drittel einkürzen, dann bleiben sie kompakter und standfest.
- Alle paar Jahre teilen, damit die Mitte nicht auseinanderfällt.
Im Strauss
Fetthenne ergänzt Dahlien, Astern und Hagebutten. Die Stiele halten in der Vase sieben bis vierzehn Tage. Wenn sie schlaff werden, hilft ein frischer Anschnitt. Zu Erntedank oder im Herbst schmückt sie Tische, ohne zu überladen.
In Kübeln und Balkonkästen bleibt die Pflanze kompakt und braucht wenig Pflege. Sie verträgt Hitze, und der Rückschnitt im Frühjahr genügt. Als Nachbarn eignen sich Ziergräser, Lavendel, Katzenminze und Herbstastern mit ähnlichen Ansprüchen.
Der Rückschnitt im Frühjahr geschieht knapp über dem Boden, sobald sich frische Triebe zeigen. Die alten Stängel dienen bis dahin als Winterquartier für kleine Insekten und sehen unter Raureif schön aus.
Hinweis für Haustiere
Für die Prächtige Fetthenne gibt es bei der ASPCA keine Bewertung. Hunde und Katzen sollten deshalb nicht daran knabbern.