Fetthenne in Rosa

Rosa Fetthenne mit fleischigen Blättern und dichten Blütenschirmen – ein robuster Spätsommergruss, der in der Vase lange frisch bleibt.

Rosa Fetthenne – Farbe für den Spätsommer

Die Fetthenne (Hylotelephium telephium, früher Sedum telephium) gehört zu den Dickblattgewächsen und zählt zu den robustesten Stauden überhaupt. Ihre dicken, fleischigen Blätter speichern Wasser und schimmern graugrün bis leicht bläulich, die aufrechten Stiele werden je nach Sorte 30 bis 60 Zentimeter hoch.

Von August bis in den Oktober hinein öffnen sich an den Triebspitzen dichte, schirmförmige Blütenstände aus unzähligen kleinen Sternblüten in warmem Rosa bis Purpurrot. Die Knospen zeigen sich zuerst in zartem Grünrosa und dunkeln allmählich nach – ein Farbspiel, das die rosa Fetthenne über Wochen hinweg spannend macht.

Im Strauss bringt sie genau das mit, was leichteren Herbstblumen oft fehlt: Struktur, Volumen und eine satte, natürliche Farbe. Sie harmoniert wunderbar mit Dahlien, Gräsern, Hagebutten und Herbstlaub, wirkt aber auch allein in einer schlichten Vase ruhig und elegant.

Pflege und Haltbarkeit in der Vase

Als Schnittblume ist die Fetthenne ausgesprochen dankbar. Schneiden Sie die Stiele schräg an, entfernen Sie alle Blätter, die ins Wasser ragen, und füllen Sie die Vase nur etwa handbreit – die fleischigen Stängel faulen sonst schneller. Mit täglich frischem Wasser und einem kühlen Standort ohne direkte Sonne und ohne Zugluft bleibt der Strauss gut ein bis zwei Wochen frisch.

Ein schöner Nebeneffekt: Die Dolden lassen sich kopfüber trocknen und behalten ihre Form als Trockenblume den ganzen Winter über.

Im Garten oder im Topf auf dem Balkon braucht die Staude einen vollsonnigen Platz und durchlässige, eher magere Erde. Giessen müssen Sie kaum, Staunässe verträgt sie dagegen schlecht. Sie ist winterhart, treibt im Frühling zuverlässig wieder aus und ist während der Blüte ein Magnet für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.

Wann und wem man Fetthenne schenkt

Die rosa Fetthenne passt überall dort, wo es warm, bodenständig und unaufgeregt sein darf: zum Geburtstag im Spätsommer und Herbst, als Dankeschön, zum Einzug oder als Gruss an jemanden, der Pflanzen liebt, aber wenig Zeit für sie hat. Durch ihre gedeckte Farbe und ihre ruhige Form eignet sie sich ebenso gut für die Trauerfloristik wie für einen fröhlichen Herbststrauss auf dem Esstisch.

Kurzfakten - Fetthenne - rosa

Farbe
rosa
Lateinischer Name
Hylotelephium telephium
Typ
gartenstaude
Blütezeit
august-oktober
Licht
sonne
Wasser
wenig
Höhe
30-60 cm
Haltbarkeit in der Vase
7-14 Tage
Duft
kein
Giftig für Haustiere
nein
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Häufig gestellte Fragen zu Fetthenne - rosa

Welcher Boden eignet sich am besten für Fetthenne?
Fetthenne gedeiht in voller Sonne in gut durchlässigem, eher magerem Boden. Zu nährstoffreicher oder nasser Boden macht die Stiele weich, sodass sie auseinanderfallen. Sandige oder kiesige Gartenerde ist ideal.
Wie oft sollte man Fetthenne giessen?
Fetthenne ist eine Sukkulente, die Wasser in ihren fleischigen Blättern speichert und Trockenheit gut verträgt. Giessen Sie frisch gepflanzte Exemplare regelmässig, eingewachsene Pflanzen brauchen nur in langen Trockenperioden Wasser. Zu viel Wasser ist die häufigste Ursache für Probleme.
Wann sollte man Fetthenne zurückschneiden?
Lassen Sie die Blütenstände über den Winter stehen - mit Raureif sehen sie besonders schön aus. Schneiden Sie die alten Stiele im zeitigen Frühjahr zurück, wenn sich neue Triebe zeigen. Wenn Sie die Triebe im Frühsommer um ein Drittel einkürzen, werden die Pflanzen stabiler und fallen nicht auseinander.
Welche Schädlinge und Krankheiten können Fetthenne befallen?
Fetthenne ist sehr robust und selten betroffen. Schnecken können die jungen Triebe fressen, und die Larven des Dickmaulrüsslers befallen manchmal die Wurzeln von Topfpflanzen. In nassem Boden kommt es zu Wurzelfäule.
Ist Fetthenne gut für Bienen und Schmetterlinge?
Ja, Fetthenne ist eine der besten spät blühenden Pflanzen für Bestäuber. Ihre flachen Blütenstände öffnen sich im Spätsommer und Herbst, wenn nur noch wenig anderes blüht, und locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an.

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