Rosa oder lila?
Wer nach rosa Krokussen sucht, findet meist mauvefarbene, lilarosa oder zart gestreifte Sorten. Die Farben ändern sich je nach Licht und Tageszeit, morgens wirken sie kühler, in der Mittagssonne wärmer. Ein reines Bonbonrosa gibt es kaum. Auf den Pflanzetiketten stehen oft nur Sortenbezeichnungen, ein Blick auf ein Foto lohnt sich.
Morgens sind die Kelche meist noch geschlossen und öffnen sich erst, wenn die Sonne die Blüte erwärmt. Wer rosa Krokusse im Rasen pflanzt, sollte ihnen eine Stelle geben, die tagsüber Sonne bekommt. Unter dichten immergrünen Büschen öffnen sie sich nur selten richtig. Rosa Töne lassen sich gut mit weissen oder gelben Krokussen kombinieren.
Ein Gemisch gibt dem Rasen im Vorfrühling ein lebhaftes Bild.
Setzen und Pflegen
- Im Herbst, etwa fünf bis acht Zentimeter tief.
- Sonniger Platz mit gut durchlässiger Erde.
- Nach der Blüte das Laub nicht abschneiden.
Wegen ihrer geringen Grösse von acht bis fünfzehn Zentimetern passen Krokusse in Töpfe, Schalen und kleine Beete. Im Topf blühen sie wenige Wochen; danach können die Knollen in den Garten wandern.
Krokus mit Folgen
In den Alpen und Voralpen kann man die Wildformen im Frühling beobachten. Hat man selbst Krokusse gepflanzt, kommen sie oft über Jahre wieder. Praktisch: Sie brauchen wenig Wasser und verzeihen kleine Pflegefehler.
Hinweis zur Giftigkeit
Laut ASPCA sind Frühlingskrokusse für Hunde und Katzen reizend für den Magen-Darm-Trakt. Nicht zu verwechseln ist die Herbstzeitlose, die sehr giftig ist. Bei Verdacht auf Vergiftung beim Menschen erreichen Sie Tox Info Suisse rund um die Uhr unter 145.