Rosa Rispen im Halbschatten
Schattige Ecken, in denen sonst wenig blüht, profitieren von rosa Rispen: Im Frühsommer erheben sie sich an feinen Stielen, während die Rosetten darunter fast ganzjährig grün, bronzen oder purpurn bleiben. Wer rosa Blüten sucht, findet sie vor allem bei Hybriden, bei deren Züchtung auch Heuchera americana beteiligt war.
Im Topf auf einem schattigen Balkon sind sie eine dankbare Alternative zu Sommerblumen, weil die Rosetten auch ausserhalb der Blütezeit schmücken.
Gute Gesellschaft
Ein Platz an der Terrasse oder beim Hauseingang lohnt sich, denn dort sehen Sie Laub und Blüte zugleich. Rosa Rispen harmonieren mit Storchschnabel, Funkien, Farnen und weissen Frühlingszwiebeln.
Ein Mulch aus Kompost oder Laub hält den Boden feucht und unterdrückt Unkraut.
Das Jahr der Staude
- Frühling: Altes Laub vorsichtig entfernen und Kompost geben.
- Sommer: Bei Hitze durchdringend wässern, besonders im Kübel.
- Herbst: Verblühte Rispen abschneiden.
- Winter: In rauen Lagen eine Laubdecke auflegen.
Geduld zahlt sich aus: Nach dem Teilen blühen die Pflanzen im Folgejahr meist wieder reich.
Wenn etwas nicht stimmt
Welken die Rosetten bei feuchter Erde, fressen oft Dickmaulrüssler-Larven an den Wurzeln. Zu tief gesetzte Pflanzen faulen im Herzen und sollten wieder etwas höher gesetzt werden. Wird die Mitte kahl, teilen Sie die Staude im Frühling oder Herbst.
Frisch gepflanzte Exemplare brauchen im ersten Sommer ausreichend Wasser, damit sie gut anwachsen.
Haustiere
Zur Wildart Heuchera sanguinea nennt die Tierschutzorganisation ASPCA keine Giftwirkung bei Pferden, Hunden und Katzen.