Der Normalfall im kalkreichen Boden
In neutralem bis leicht kalkhaltigem Boden kann die Hortensie kein Aluminium aufnehmen, und die Blüten bleiben rosa. Wird der Boden saurer, wandern dieselben Sorten über Violett nach Blau. In Regionen mit kalkhaltigem Untergrund und hartem Leitungswasser bleibt Rosa deshalb meist stabil.
Wann sie blüht, wann sie schläft
Die Blütenknospen entstehen schon im Spätsommer des Vorjahres. Das hat Folgen für die Pflege:
- Schneiden Sie im Frühling nicht tief zurück.
- Lassen Sie die alten Blütenstände als Frostschutz stehen.
- Schützen Sie die Pflanze in kalten Lagen, etwa in den Voralpen, mit Laub oder Vlies.
Im Tessin und am Genfersee überwintert die Bauernhortensie dagegen meist ohne Probleme, doch auch dort kann ein später Frost im Frühling einzelne Triebe treffen.
Die Pflanze liebt Gesellschaft von Schattenstauden: Farne, Funkien und Frauenmantel stehen auf demselben Boden gerne neben ihr.
Als Topfgeschenk
Im Frühling kommen rosa Hortensien als Topfpflanzen auf den Markt, oft rund um den Muttertag am zweiten Sonntag im Mai. Prüfen Sie beim Kauf, ob die Pflanze viele feste Knospen und gesundes Laub hat. Im Topf braucht sie täglich Wasser und darf nicht in der prallen Sonne stehen. Danach kann sie in den Garten umziehen.
Sicherheit
Laut ASPCA sind Hortensien für Hunde, Katzen und Pferde giftig. Bei Fragen zu Vergiftungen beim Menschen hilft Tox Info Suisse unter 145.
Hat die Hortensie im Topf ausgedient, setzen Sie sie nach den Eisheiligen Mitte Mai in ein Beet mit humusreicher Erde und giessen sie in den ersten Wochen gründlich.