Rosa Ähren
Rosa blühende Formen von Lavandula angustifolia sind Gartensorten, etwa ‚Loddon Pink‘. Ihre Blüten wirken heller und freundlicher als das klassische Violett. Wachstum und Pflege entsprechen der Art.
Im Garten
Rosa Lavendel verträgt sich mit Rosen, Salbei und Katzenminze. Setzen Sie ihn als niedrige Einfassung an Wegen. Er blüht von Juli bis in den Herbst. Im Wallis und Tessin wächst er üppiger, im Mittelland genügt ein warmer Platz.
Als Duftpflanze
- Ernten Sie die Ähren, sobald die ersten Blüten offen sind.
- Trocknen Sie sie kopfüber an einem luftigen Ort.
- Rosa Blüten behalten getrocknet etwas von der Farbe, verblassen aber mit der Zeit.
Haustiere
Laut ASPCA ist Lavendel für Hunde, Katzen und Pferde giftig: Linalool und Linalylacetat. Ätherisches Öl gehört nicht in Tierreichweite. Bei Beschwerden fragen Sie die Tierarztpraxis; bei Menschen Tox Info Suisse (145).
Rosa Lavendel im Strauss und im Beet
Als Schnittblume hält rosa Lavendel sieben bis zehn Tage. Er passt zu Rosen, Margeriten und Schleierkraut. Im Beet gehört er in die Sonne an einen durchlässigen Platz, ideal ist ein Kiesbeet an einer Südwand. Düngen Sie kaum; magere Erde fördert das Aroma. Alle drei bis vier Jahre sollten Sie die Pflanzen erneuern, wenn sie verholzen.
Zum Trocknen eignen sich Ähren, die kurz vor dem Aufblühen stehen.
Gut zu wissen: Auf Beeten mit schwerem Boden gelingt Lavendel schlecht. Mischen Sie in diesem Fall Sand und Kies unter die Erde oder pflanzen Sie auf einen kleinen Hügel. So fliesst Regenwasser ab. Rosa Sorten sind meist etwas weniger frostfest als die blauen Standardsorten, im Mittelland hilft ein geschützter Platz an der Hauswand.