Iris - klassisch - Anleitung & Bestellung

Die Iris gehört zu den beliebtesten Frühsommerblumen. Der Text zeigt, welche Gruppen es gibt, wie Sie sie unterscheiden und was im Strauss und im Garten zu beachten ist.

Rhizom oder Zwiebel

Die Gattung Iris, benannt nach der griechischen Regenbogengöttin, umfasst zwischen 200 und 300 Arten auf der Nordhalbkugel. Sie blühen in fast allen Farben, nur reines Rot fehlt ihnen. Für den Garten ist entscheidend, was unter der Erde wächst:

  • Bart-Iris (Iris germanica): kriechendes Rhizom, das nur flach unter die Oberfläche gehört
  • Sibirische Iris (Iris sibirica): schlankes Laub, mag frischen bis feuchten Boden
  • Zwiebel-Iris: ziehen im Sommer ein und überdauern als Zwiebel

Die Schnittblume aus dem Handel ist meist eine Holländische Iris, die man aus Zwiebeln mehrmals im Jahr treiben kann.

Der Bau der Blüte

Jede Blüte hat drei aufrechte Domblätter und drei nach unten geneigte Hängeblätter. Bei Bart-Iris trägt jedes Hängeblatt einen weichen, haarigen Streifen. Die Rhizome der Florentiner Schwertlilie lieferten früher die Veilchenwurzel für Duftstoffe.

Im Schweizer Garten

Bart-Iris pflanzt man am besten im Spätsommer und lässt das Rhizom halb aus der Erde schauen. Sie blühen von Mai bis Juni, in höheren Lagen entsprechend später. Teilen Sie dichte Polster alle drei bis fünf Jahre. Staunässe vermeiden Sie, weil das Rhizom sonst fault.

Wildwachsende Arten wie die gelbe Sumpf-Schwertlilie sollten Sie nicht ausgraben und nicht pflücken, denn sie gehören in die Natur.

Giftigkeit

Der ASPCA stuft Iris als giftig für Hunde, Katzen und Pferde ein. Besonders das Rhizom kann Speicheln und Erbrechen auslösen. Bei Menschen ist die Pflanze nicht zum Verzehr bestimmt. Bei Verdacht auf eine Vergiftung hilft Tox Info Suisse (145), für Tiere die Tierarztpraxis.

Kurzfakten - Iris - klassisch

Farbe
lila
Lateinischer Name
Iris
Typ
schnittblume
Blütezeit
mai-juni
Licht
sonne
Wasser
mässig
Höhe
40-90 cm
Haltbarkeit in der Vase
5-7 Tage
Duft
leicht
Giftig für Haustiere
ja
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Häufig gestellte Fragen zu Iris - klassisch

Wann blüht die Iris?
Bart-Iris blüht meist von Mai bis Juni. In höheren Lagen beginnt die Blüte später.
Wie tief pflanze ich Bart-Iris?
Das Rhizom soll nur flach in der Erde liegen, die Oberseite bleibt sichtbar. Zu tiefes Setzen führt zu viel Laub und wenig Blüten.
Gibt es Iris in reinem Rot?
Nein, reines Rot fehlt der Gattung. Sorten, die als rot verkauft werden, sind meist Rotbraun, Purpur oder Weinrot.
Wie unterscheide ich Bart-Iris und Sibirische Iris?
Bart-Iris hat einen Haarstreifen auf den Hängeblättern und breite Blätter. Die Sibirische Iris hat schmales, grasartiges Laub.

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