Die rote Stammform
Ein Elternteil der Gartendahlien ist Dahlia coccinea, die Scharlach-Dahlie. Ihre Blüten sind leuchtend rot mit gelber Mitte. Aus ihr und Dahlia pinnata entstanden die heutigen Sorten. Rote Dahlien reichen darum vom feurigen Scharlach über Kirschrot bis zu tiefem Weinrot, einige Sorten tragen zusätzlich dunkles, fast bronzefarbenes Laub.
Rot steht traditionell für Wärme und Leidenschaft. Im Beet harmoniert es mit Gelb, Orange und silbrigem Laub.
Vom Knollenaustrieb bis zur Blüte
- Ab April lassen sich Knollen in Töpfen im hellen, kühlen Raum vortreiben.
- Ins Freie gehören sie erst nach den Eisheiligen, wenn keine Spätfröste mehr drohen.
- Setzen Sie die Knolle etwa zehn Zentimeter tief und stecken Sie hohe Sorten gleich mit einem Stab.
- Wenn der Trieb vier Blattpaare hat, kürzen Sie die Spitze ein. Die Pflanze verzweigt sich dann stärker und trägt mehr Blüten.
Gegossen wird durchdringend und eher selten, gedüngt alle zwei bis drei Wochen bis in den August. Danach lässt man die Pflanze ausreifen.
Blütezeit und Winter
Die Blüte beginnt im Juli und hält bis zum ersten Frost an. In höheren Lagen der Voralpen endet die Saison entsprechend früher. Die Knollen werden nach dem Frost ausgegraben, trocknen kurz ab und überwintern kühl und dunkel.
Wichtig bei Haustieren
Nach Angaben des ASPCA ist die Dahlie für Hunde, Katzen und Pferde giftig, mit eher milden Folgen wie Erbrechen oder gereizter Haut. Sprechen Sie bei Auffälligkeiten mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt.