Die grosse Familie in Rosa
Rosa umfasst bei Pfingstrosen sehr viel: zartes Blassrosa, kräftiges Pink und lachsfarbene Töne. Die wohl bekannteste Sorte ist 'Sarah Bernhardt', Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich gezüchtet, mit grossen, gefüllten und hellrosa Blüten. Viele Pfingstrosen, die in Mitteleuropa in der Vase stehen, gehen auf sie oder auf ähnliche Sorten zurück.
Wann schneiden?
Der Schnittzeitpunkt entscheidet über die Haltbarkeit. Geschnitten wird, wenn die Knospe sich weich anfühlt, etwa wie ein Marshmallow, und schon Farbe zeigt. Zu feste Knospen öffnen sich gar nicht.
- Wählen Sie einen kühlen Moment, am besten früh am Tag.
- Schneiden Sie die Stiele frisch an.
- Stellen Sie die Vase nicht neben die Heizung.
Wer Blüten aus dem eigenen Garten möchte, erntet nur einen Teil, damit die Pflanze genug Laub behält, um Kraft für das nächste Jahr zu sammeln.
Duft und Stimmung
Rosa Pfingstrosen duften mild bis kräftig, je nach Sorte. In der Floristik gelten sie traditionell als Sinnbild für Romantik und Zuneigung. Auf Wochenmärkten und in Gärtnereien erscheinen sie meist zuerst, wenn die Saison beginnt.
Zur Sicherheit
Pfingstrosen sind laut ASPCA für Hunde, Katzen und Pferde giftig. Räumen Sie abgefallene Blütenblätter weg und halten Sie die Vase ausser Reichweite von Tieren. Bei Verdacht auf eine Vergiftung hilft Ihre Tierarztpraxis; bei Kindern berät Tox Info Suisse unter der Nummer 145.
Wer Pfingstrosen im Garten hat, sollte nach der Blüte nicht zu früh zum Messer greifen: Das Laub baut bis in den Herbst Reserven für das nächste Jahr auf.