Eine helle Spielart
Neben den bekannten blauvioletten Formen gibt es Lavandula angustifolia auch mit weissen Blüten. Die Sorte ‚Edelweiss‘ gehört dazu. Das Laub bleibt grau bis graugrün. Weisse Sorten werden meist über Stecklinge vermehrt, weil Sämlinge unsicher in der Farbe sind.
Duft und Wirkung
Der Duft ist auch bei weissen Sorten typisch Lavendel, je nach Sorte etwas feiner. Im Garten wirkt Weiss neben blauem Lavendel als Kontrast. In Vasen passt er zu Rosen und Gräsern. Er eignet sich auch zum Trocknen für Duftkissen.
Standort
- Sonne und trockener, kalkhaltiger Boden.
- Nicht zu viel giessen.
- Rückschnitt nach der Blüte.
- In rauen Lagen hilft ein Platz an einer Südwand.
Giftigkeit und Notfall
Lavendel ist nach der ASPCA für Hunde, Katzen und Pferde giftig, unabhängig von der Blütenfarbe. Typische Anzeichen sind Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Zeigt die Katze Beschwerden, fragen Sie in der Tierarztpraxis nach. Bei Menschen erreichen Sie Tox Info Suisse unter 145.
Weisser Lavendel im Strauss
Frisch geschnitten hält weisser Lavendel in der Vase etwa sieben bis zehn Tage. Mit Rosen und Schleierkraut entsteht ein romantisches Bild, mit Gräsern ein ländlicher Strauss. Stellen Sie ihn in wenig Wasser und entfernen Sie Blätter unter der Wasserlinie. Zum Trocknen binden Sie kleine Bündel und hängen sie kopfüber auf, ehe die Blüten ganz offen sind.
Gut zu wissen: Weisse Lavendelsorten fallen im Garten besonders in der Dämmerung auf, denn ihre hellen Ähren leuchten länger als blaue. Wer eine Sitzecke gestaltet, pflanzt sie in Reichweite des Platzes, damit der Duft zur Geltung kommt. Bienen und Hummeln besuchen die Blüten ebenso gern wie die blauen.