Weiss und gelb, mehr gibt es nicht
Bei der Wiesen-Margerite sind die Zungenblüten immer weiss, die Mitte ist gelb. Farbige Margeriten, die man in Beeten sieht, gehören zu anderen Arten oder sind Zuchtformen. Wer eine Margerite mit grösseren Köpfen sucht, begegnet meist Gartenhybriden wie der Garten-Margerite (Leucanthemum × superbum).
So erkennen Sie sie
- Löffelförmige, am Rand gezähnte Grundblätter.
- 20 bis 25 weisse Zungenblüten pro Köpfchen.
- Höhe von 20 bis 80 Zentimetern.
- Standort auf Wiesen und Weiden, nicht in schattigen Wäldern.
Sie gehört zur Gesellschaft der Halbtrockenrasen und steht oft mit Wiesensalbei, Skabiosen und Glockenblumen zusammen.
Margeriten-Orakel
Das Abzupfen der Blütenblätter mit dem Spruch 'Er liebt mich, er liebt mich nicht' ist ein bekanntes Spiel. Es zeigt, wie fest die Margerite im Volksglauben verankert ist. Für Sommerfeste, Kinder und ländliche Hochzeiten passt sie als schlichte Wiesenblume.
In der Vase
Margeriten halten im Wasser etwa sieben bis zehn Tage. Die Stiele schräg anschneiden, Blätter unterhalb der Wasserlinie entfernen und die Vase nicht in die Sonne stellen. Zusammen mit Gräsern, Kornblumen und Mohn entsteht ein Wiesenstrauss.
Wiesenmargeriten locken Bienen, Schwebfliegen und Käfer an. In naturnahen Gärten kann man sie mit Wiesensalbei, Skabiose und Glockenblumen zu einer kleinen Blumenwiese kombinieren. Geschnitten wird erst nach der Samenreife, wenn man sie sich versamen lassen möchte.
Wildpflanze, Haut und Tiere
Wildblumen am Wegrand sollte man stehen lassen. Wer Margeriten schneidet, kann bei Hautkontakt allergisch reagieren. Haben Sie Hund oder Katze, beachten Sie, dass die ASPCA Margeriten (Daisy) zu den Pflanzen zählt, die für sie giftig sind.