Zwei verschiedene Pflanzen
Weiss blühende Lupinen im Garten gehören meist zur Vielblättrigen Lupine (Lupinus polyphyllus) und stammen aus Russell-Kreuzungen. Davon zu trennen ist die Weisse Lupine (Lupinus albus), eine andere Art, die man als Futterpflanze und für Nahrungsmittel anbaut. Sie wächst ursprünglich im Mittelmeerraum und trägt cremeweisse bis bläulich-weisse Blüten.
Beide Pflanzen heissen im Handel manchmal gleich, haben aber unterschiedliche Verwendung. Für das Beet nehmen Sie Sorten der Gartenlupine.
Weiss in der Staudenrabatte
Weisse Kerzen leuchten vor dunklen Hecken und wirken in der Dämmerung besonders hell. Traditionell gilt Weiss als Farbe der Reinheit. Hübsch sind Kombinationen mit blauem Rittersporn, Storchschnabel und rosa Pfingstrosen.
- Pflanzen Sie Gruppen aus drei Lupinen, damit die Kerzen eine Fläche bilden.
- Hohe Sorten brauchen in windigen Lagen eine Stütze.
- Schneiden Sie verblühte Kerzen früh ab, damit die Pflanze keine Samen ansetzt.
Schwarze Liste beachten
Die Gartenlupine ist auf der Schwarzen Liste der invasiven Neophyten der Schweiz aufgeführt. Wer in Berggebieten oder in der Nähe von Wiesen wohnt, sollte besonders konsequent verblühte Stände abschneiden und die Samen nicht in der Umgebung verteilen.
Lupinen werden oft mit Rittersporn verwechselt, denn beide bilden aufrechte Blütenkerzen. Der Unterschied liegt im Blatt: Lupinen haben fingerförmig geteilte Blätter, beim Rittersporn sind sie tief eingeschnitten. Auch die Schmetterlingsblüten helfen beim Erkennen.
Wenn Tiere und Kinder in der Nähe sind
Samen und Hülsen enthalten Alkaloide. Für Kinder und Tiere sind sie nicht gedacht. Bei einem Verdacht auf Vergiftung wählen Sie die 145 von Tox Info Suisse, bei Haustieren die Tierarztpraxis.