Weiss, wie es die Wildform trägt
Die Wildform des Rispigen Gipskrauts hat nach der Wikipedia weisse Kronblätter, nur selten sind sie rosa. Weiss ist damit die natürliche Farbe. Gartensorten wie 'Bristol Fairy' mit gefüllten Blüten sind seit über hundert Jahren bekannt, und in vielen Floristenbetrieben ist das gefüllte Weiss die Regel.
Die Wolke aus feinen Blüten reicht für sich allein oder als Begleiter anderer Blumen.
Weil die Blüten klein und zahlreich sind, wirkt ein einzelner Stiel schnell wie eine kleine Wolke. Für einen Strauss reichen oft wenige Bunde. Je dichter das Gebinde, desto mehr ähnelt es einem Schleier, deshalb auch der Name.
Ein Strauss nur aus Schleierkraut
Ein ganzer Strauss aus weissem Schleierkraut ist ein Statement für sich. Er passt zur Hochzeit, zur Taufe oder auf den Tisch bei einer Trauerfeier, weil er ruhig und zurückhaltend wirkt. Im Brautstrauss ist er ein feiner Kontrast zu grossen Blüten.
Pflege
- Schneiden Sie die Stiele schräg an und geben Sie frisches Wasser in die Vase.
- Wasser wechseln, sobald es trüb wird oder unangenehm riecht.
- Nicht in die Nähe von reifem Obst stellen; Ethylen kann die Blüten welken lassen.
- Zum Trocknen ein Bund kopfüber aufhängen; die Blüten bleiben weiss und halten monatelang.
Hinweise zu Haut und Tieren
Schleierkraut enthält Saponine, die Haut und Schleimhäute reizen können. Wer viel damit arbeitet, trägt am besten Handschuhe. Nach der ASPCA verursachen Pflanzenteile bei Hunden und Katzen höchstens leichte Magen-Darm-Beschwerden. Tox Info Suisse (145) gibt Auskunft, falls Kinder Teile gegessen haben.
Aufgehängt wirkt ein getrockneter Strauss auch in Winterstuben leicht und freundlich.