Licht im hohen Beet
Weisse Sorten heben sich von Backstein, Holz und dunklem Grün ab. Die Blütentrichter sind einfach oder gefüllt, manche haben eine zartgelbe Mitte. Am Abend schimmern sie besonders hell und passen in einen Garten, in dem man gern bis zum Einbruch der Dunkelheit sitzt.
Weisse Stockrosen sieht man oft vor dunklen Holzwänden von Scheunen und Ställen. Das passt zur ländlichen Gartentradition und verleiht dem Beet etwas Leichtes. Beim Aufbinden sollten Sie die Stängel nicht zu fest umwickeln, damit der Saft weiter ungehindert aufsteigt und nichts abknickt. Wer nach der Blüte Samen sammeln möchte, wartet, bis die Kapseln braun und trocken sind, und bewahrt sie kühl und trocken bis zur nächsten Aussaat auf.
Wohin damit?
- Ans Ende eines Staudenbeetes, damit die hohen Stängel nichts verdecken.
- Vor eine dunkle Hecke oder eine Wand.
- Mit blauem Rittersporn oder Lavendel in der Nachbarschaft.
Auf windigen Plätzen bindet man jeden Stängel mit Bast an einen Stab. Die Pflanzen sind zweijährig bis kurzlebig mehrjährig und säen sich selbst aus. Weisse Nachkommen fallen bei Selbstaussaat nicht immer gleich aus, es können auch Rosatöne erscheinen.
Pflegehinweis
Sonne, lockerer Boden, bei Trockenheit ausgiebig, aber selten giessen. Die Stockrose bekommt gern Malvenrost, einen Pilz, den man an gelb-orangen Flecken erkennt. Ein luftiger Stand und rasches Entfernen kranker Blätter helfen.
Haustiere
Auf die Frage, ob Stockrosen für Hunde giftig sind, antwortet die ASPCA: nein. Die Art steht auf ihrer Liste ungiftiger Pflanzen für Hunde, Katzen und Pferde, die Blütenfarbe spielt dabei keine Rolle. Magenverstimmung ist nach grösseren Mengen irgendwelcher Pflanzen trotzdem möglich.