Rot ist ein Zuchtergebnis
Wilde Veilchen sind violett, blau, weiss oder gelb. Rote Töne gibt es nur bei Gartenstiefmütterchen, die aus mehreren Arten gekreuzt wurden. Als Rot gelten Sorten von Weinrot und Burgunder bis zu Rostbraun und Mahagoni, oft mit dunklem Auge oder einem gelben Rand. Wie eine Rose sieht keine von ihnen aus, doch sie bringen Wärme in die kühle Jahreszeit.
Wirkung und Kombinationen
Dunkle Rottöne wirken ernst und edel, besonders in Kästen vor hellen Fassaden. Zusammen mit gelben und orangen Stiefmütterchen entsteht ein herbstlicher Mix, mit weissen ein ruhiger Kontrast. In Pflanzschalen auf dem Balkon passt Rot zu Zieräpfeln, Heidekraut und Gräsern.
Wann und wo pflanzen
- Im Herbst setzen: Die Pflanzen wurzeln gut ein und blühen im Frühjahr kräftig.
- Im März oder April gepflanzt, blühen sie etwa bis in den Sommer.
- Volle Sonne bleicht dunkle Rottöne schneller aus, Halbschatten erhält die Farbe.
- Leichten Frost vertragen die meisten Sorten, anhaltende Nässe weniger gut.
Pflege
Verblühtes laufend entfernen und alle zwei Wochen leicht düngen. Die Erde darf dabei nicht austrocknen. Läuse am Triebende lassen sich oft mit einem scharfen Wasserstrahl abspülen, Schnecken sind im feuchten Frühjahr häufiger.
Eine Mischpflanzung mit mehreren Rottönen sieht oft natürlicher aus als eine einzige Farbe. Dunkles Burgunder kommt neben gelben Sorten besonders zur Geltung, während Rostbraun mit Weiss und Creme einen warmen, zurückhaltenden Eindruck macht. Im Frühling lassen sich die Pflanzen später durch Sommerblumen ersetzen.
Haustiere
Wer Hund oder Katze hat, kann beruhigt sein: Stiefmütterchen stuft die ASPCA nicht als giftig ein.