Rot steht traditionell für Zuneigung
Seit langer Zeit gilt die rote Rose als Blume der Liebe, und auch im Alltag verschenkt man sie zu Hochzeitstagen, Jubiläen oder einfach als Dank. Dunkles Rot wirkt feierlich, leuchtendes Rot jugendlich und frisch. Wer zum Muttertag am zweiten Sonntag im Mai eine Rose wählt, hat die Auswahl zwischen vielen Farben, Rot ist eine davon.
Wenn die Farbe sich wandelt
Der rote Farbstoff der Blüten reagiert auf den Säuregrad im Zellsaft. Deshalb schlagen sattrote Rosen beim Verblühen oft ins Bläuliche um. Mit einer Krankheit hat das nichts zu tun. Wer die Wirkung vermeiden möchte, tauscht ältere Blüten rechtzeitig aus.
Wenn eine Rose den Kopf hängt
Hängen Blüten schon am ersten oder zweiten Tag, hat der Stiel meist Luft gezogen. Dann hilft es, den Stiel unter Wasser schräg zu kürzen und die Rose für ein bis zwei Stunden bis zum Kopf in kühles Wasser zu stellen.
- Blätter unter der Wasserlinie entfernen.
- Die Vase gründlich spülen, Bakterien verstopfen die Stiele.
- Nicht in die pralle Sonne und nicht über die Heizung stellen.
Eine rote Wildrose in den Bergen
Die Alpen-Heckenrose (Rosa pendulina) wächst in Bergwäldern und an Felshängen und blüht purpurrosa bis rot. Sie ist nur schwach bestachelt und bildet längliche, nickende Hagebutten. In den Garten passt sie als robuste Heckenpflanze, wenn der Platz kühl genug ist.
Rote Rosen im Garten
Dunkelrote Sorten vertragen pralle Mittagssonne weniger gut, weil die Blütenränder leicht verbrennen. Ein Platz mit Morgensonne und etwas Luftbewegung hält die Pflanzen gesund. Hunde, Katzen und Pferde vertragen Rosen laut ASPCA ohne Vergiftungsgefahr.