Rosa wie in den Bergwäldern
Das Europäische Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens) blüht in Rosa bis Purpur und wächst in Bergwäldern der Alpen und im Tessin. Auch die herbstblühende Art mit efeuähnlichem Laub zeigt rosa Blüten. Die Töne reichen von zartem Lachsrosa bis zu kräftigem Pink; Zuchtformen haben oft gefranste oder gewellte Ränder.
Wildpflanzen in Ruhe lassen
Wer auf einer Wanderung rosa Alpenveilchen entdeckt, sollte sie stehen lassen. Das Ausgraben von Wildpflanzen ist vielerorts untersagt, und die Knollen wachsen im Garten selten an. Die Vorschriften unterscheiden sich je nach Kanton; Auskunft gibt die kantonale Naturschutzfachstelle.
Wer am Waldrand, in Bergwäldern oder auf Wanderungen auf Wildbestände trifft, sollte sie in Ruhe lassen und höchstens fotografieren; Ob Pflücken oder Ausgraben erlaubt ist, regeln Bund und Kantone; fragen Sie im Zweifel bei der Gemeinde nach.
Rosa als Zimmerpflanze
Das rosa Alpenveilchen vom Markt ist meist eine Züchtung von Cyclamen persicum. Es mag helle, kühle Räume und Wasser von unten. Rosa Sorten sind im Herbst oft die ersten im Angebot der Gärtnereien. Nach der Blüte darf der Topf im Sommer an einen schattigen Platz im Freien, solange er vor Regen geschützt bleibt.
Giessen und Düngen
- Giessen Sie, wenn die oberste Erdschicht trocken ist.
- Lassen Sie nie Wasser im Untersetzer stehen.
- Düngen Sie in der Blüte sparsam.
Frisch gekaufte Pflanzen sollten Sie zuerst kühl und hell aufstellen und die Knolle trocken halten. Sobald die Blüte nachlässt, giessen Sie weniger.
Hinweis zur Giftigkeit
Die Knolle ist am giftigsten. Hunde, Katzen und Pferde sind laut ASPCA gefährdet. Bei Fragen zu Menschen ist Tox Info Suisse unter 145 erreichbar.