Zwei Farben in einer Blüte
Eine rosa Fuchsie ist selten einfarbig. Meist kombiniert die Sorte einen hellrosa oder pinkfarbenen Kelch mit einer Krone in Violett, Purpur oder Weiss. Gefüllte Sorten tragen mehrere Lagen Kronblätter und wirken wie kleine Ballettröckchen. Die Vielfalt kommt aus über hundert Jahren Züchtung, die inzwischen Tausende benannter Sorten umfasst.
Im Handel finden Sie neben hängenden auch buschige und aufrechte Typen. Für kleine Balkone lohnen sich buschige Sorten, die in einem Topf wenig Platz brauchen. Hängesorten brauchen eine Ampel mit genügend Wasserspeicher, damit sie auch an heissen Nachmittagen nicht welken.
Schnitt und Form
Fuchsien blühen an den Spitzen neuer Triebe. Deshalb lohnt es, im Frühjahr kräftig zurückzuschneiden und im Sommer Triebspitzen einzukürzen, damit die Pflanze buschig wird. Hängende Sorten bilden von selbst lange Triebe. Hochstämmchen im Kübel brauchen einen Stab.
- Zurückschneiden im Frühjahr auf wenige Augen.
- Spitzen im Sommer um ein bis zwei Blattpaare kürzen.
- Verblühtes regelmässig entfernen.
Standort
Rosa Fuchsien passen zu Nordbalkonen und Gärten im Halbschatten. Sie mögen kühle Nächte und leiden unter Hitze, etwa auf dem Südbalkon in Basel oder im Rhonetal. Hier hilft der Platz im Schatten einer Hauswand. Vor Spätfrost schützt eine Decke in den Wochen vor den Eisheiligen.
Pflegeleicht mit Tieren
Rosa wirkt freundlich und gilt traditionell als Farbe der Zuneigung. Für Katzen sind Fuchsien laut ASPCA ungiftig. Die Beeren sind essbar, sie schmecken je nach Sorte mild bis leicht säuerlich. Zeigt Ihr Tier trotzdem Beschwerden, fragen Sie die Tierarztpraxis.