Mehr als ein Rosa
Rosa Petunien gibt es in vielen Abstufungen: zartes Pastell, kräftiges Pink, Lachsrosa und Sorten mit dunklen Adern oder hellem Schlund. Manche Blüten sind zweifarbig mit weissem Rand. Die Vielfalt ist ein Ergebnis der Züchtung, in der Farben immer wieder neu kombiniert wurden.
Wer zwischen Sorten wählt, achtet auf die Wuchsform. Hängende rosa Petunien füllen einen Kasten in wenigen Wochen, aufrechte bleiben kompakter und eignen sich für Töpfe auf der Treppe. Mehrere Pflanzen im gleichen Kasten sollten Abstand von etwa zwanzig Zentimetern haben, damit Luft zirkuliert und die Blätter abtrocknen.
Gut durch heisse Tage
Im Sommer verdunstet ein Balkonkasten viel Wasser, besonders in einer Hitzewelle im Tessin oder im Rhonetal. Rosa Petunien zeigen Durst, indem sie am Mittag die Blüten hängen lassen.
- Giessen Sie früh am Tag, nicht in der Mittagssonne.
- Prüfen Sie mit dem Finger, ob die Erde unter der Oberfläche feucht ist.
- Ein Untersetzer hilft nur, wenn Sie ihn nach dem Giessen leeren.
- Schneiden Sie kahle Triebe um die Hälfte zurück; nach etwa zwei Wochen blüht die Pflanze neu.
Nachbarn für Rosa
Rosa verträgt sich mit Weiss und Blau, aber auch mit Violett und Silber. Zusammen mit dunkelroten Petunien entsteht ein romantisches Ensemble. Ein lockeres Bild ergeben Verbenen und Mädchenaugen.
Zeitpunkt
Gepflanzt wird ab Mitte Mai, wenn die Eisheiligen vorbei sind. In höheren Lagen wartet man einige Tage länger. Das Beet oder der Kasten sollte sonnig liegen.
Tiere im Haushalt
Die ASPCA führt die Petunie als nicht giftig für Hunde, Katzen und Pferde.