Eine Farbe, viele Töne
Rosa Pelargonien gibt es in sehr vielen Abstufungen. Die einen schimmern fast weiss, andere sind lachsfarben oder leuchtend pink. Häufig sind zwei Farben in der Blüte vereint, etwa ein dunkler Fleck auf hellem Grund. Traditionell steht Rosa für Zartheit, was man auch bei Muttertagsgeschenken im Mai gern nutzt: Eine Pelargonie im Topf passt zeitlich, denn sie darf bald nach Mitte Mai nach draussen.
Duft und Blatt
Manche Duftpelargonien tragen kleine rosafarbene Blüten, etwa Pelargonium graveolens. Ihre Blätter riechen beim Berühren nach Zitrone, Rose oder Minze. Aus einigen Arten gewinnt man ätherische Öle für die Parfümerie.
- Grossblütige Edelpelargonien zeigen oft rosa Blüten mit dunklen Zeichnungen.
- Hängende Sorten füllen Ampeln und lange Kästen.
- Zonalpelargonien mit Ringzeichnung im Laub wirken auch ohne Blüte.
Im Herbst und Winter
Sobald die Nächte kälter werden, braucht die Pflanze Schutz. Prüfen Sie die Wettervorhersage im Oktober und räumen Sie die Pelargonien vor dem ersten Frost ein. Dort sollen sie hell stehen, bei etwa fünf bis zehn Grad, und kaum Wasser bekommen. Wer Platz sparen will, schneidet im Spätsommer Triebspitzen für Stecklinge ab.
Auch auf dem Fenstersims im Haus gedeihen Pelargonien, wenn die Scheibe nach Süden zeigt. Drehen Sie den Topf gelegentlich, damit die Pflanze gerade wächst. Im Winter reicht ein Giessen alle zwei bis drei Wochen, denn feuchte Erde bei Kälte ist der häufigste Grund für Ausfälle.
Tierhalter aufgepasst
Pelargonien gelten laut ASPCA als giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Erbrechen und gereizte Haut sind mögliche Folgen. Rufen Sie bei Unsicherheit Ihre Tierarztpraxis an.