Hell im Dezember
In der Wildform des Zimmer-Alpenveilchens sind die Blüten weiss bis hellrosa, oft mit dunkler Zeichnung am Grund. Weisse Züchtungen greifen diese Tradition auf. Vor dunklen Fensterrahmen oder auf einer Kommode im kühlen Flur leuchten sie besonders. Einen Duft nimmt man bei den meisten Sorten nur noch ganz leicht wahr.
Saison und Anlässe
Von Oktober bis ins Frühjahr gibt es weisse Alpenveilchen in Gärtnereien, auf Märkten und in Gartencentern. Rund um Allerheiligen am 1. November, der in katholisch geprägten Kantonen ein Feiertag ist, und im Advent dienen sie als schlichter Schmuck. Achten Sie beim Kauf auf viele feste Knospen und unversehrtes Laub.
Auf Wochenmärkten gibt es sie in Töpfen von Miniformat bis zu grossblumigen Sorten; kleine Pflanzen kommen mit schmalen Fensterbänken gut zurecht.
Nur für drinnen
Das weisse Zimmer-Alpenveilchen ist nicht winterhart. Für den Garten kommen Cyclamen hederifolium mit seinem Herbstflor oder das heimische Europäische Alpenveilchen in Frage.
Pflege, kurz und knapp
- Hell, aber ohne direkte Sonne stellen.
- Kühl halten; über zwanzig Grad altern die Blüten rasch.
- Von unten giessen, die Knolle nicht benetzen.
- Verblühtes mitsamt Stiel herausdrehen.
Wer die Pflanze über den Sommer behalten möchte, lässt sie nach der Blüte langsam einziehen und stellt den Topf an einen hellen, kühlen Ort.
Vorsicht im Haushalt
Die Knolle ist giftig. Bei Pferden, Hunden und Katzen warnt die ASPCA vor dem Verzehr. Stellen Sie den Topf deshalb nicht dorthin, wo Katzen oder kleine Kinder hinkommen. Tox Info Suisse berät unter 145.