Weiss im Halbschatten
Weisse Blüten leuchten an schattigen Stellen besonders stark. Ein Strauch mit Tupfen in Gelb oder Grün im Schlund wirkt vor dunkler Hecke wie ein Lichtpunkt. Eine verbreitete Sorte ist 'Cunningham's White', die als robust und etwas kalktoleranter als viele andere gilt. Die Alpenrosen der Schweiz blühen dagegen in Rosa, nicht in Weiss.
Wohin damit?
Wählen Sie einen Platz mit Morgensonne oder lichtem Schatten, geschützt vor kalter Wintersonne und Wind. Unter hohen Föhren oder Eichen stehen Rhododendren oft besonders gut, weil das Laub den Boden sauer hält. Vermeiden Sie die Nachbarschaft von Bäumen mit flachem, durstigem Wurzelwerk.
Kleine Jahresarbeit
- Nach der Blüte Verblühtes ausbrechen, ohne die Triebknospen darunter zu verletzen.
- Im Frühjahr Rhododendrondünger geben.
- Gelbe Blätter mit grünen Adern deuten auf zu viel Kalk hin.
Weiss als Zeichen
Weisse Blüten stehen traditionell für Reinheit und Frieden und wirken ruhig neben bunteren Beeten.
Gärtner schneiden weisse Rhododendren selten zurück. Nach der Blüte genügt es, Verblühtes zu entfernen. Bei zu grosser Höhe kann der Strauch im Frühjahr nach Bedarf verjüngt werden, die Triebe treiben aus altem Holz aber nur langsam wieder aus. Am besten gelingt der Rückschnitt in kleinen Schritten über mehrere Jahre.
Pflanzen Sie zudem in Gruppen, damit die Blüten weithin leuchten.
Gift und Honig
Alle Teile des Strauchs, Nektar und Pollen eingeschlossen, enthalten Grayanotoxine. Kinder sollten Blüten nicht in den Mund nehmen; Rat gibt Tox Info Suisse (145). Hunde und Katzen reagieren laut ASPCA mit Erbrechen und Schwäche.