Rot heisst oft Purpurrot
Wilde Astern blühen violett, blau, rosa oder weiss, Rot kommt in der Natur kaum vor. Was Anbieter rot nennen, ist deshalb meist ein dunkles Purpurrot, Weinrot oder Karminrot, das aus Züchtung stammt. Bei Herbstastern wie der Raublatt-Aster (Symphyotrichum novae-angliae) findet man Sorten, die der Farbe Rot nahekommen.
Sie wirken im Gegenlicht oft intensiver als im Schatten.
Das klarste Rot hat die Sommeraster
Wer ein eindeutiges Rot sucht, findet es am ehesten bei der Sommeraster (Callistephus chinensis). Sie wird einjährig gezogen und ist in kräftigem Rot bis Dunkelrot erhältlich, mit dicht gefüllten Blütenköpfen. Die Pflanzen werden etwa 40 bis 70 Zentimeter hoch und blühen von Juli bis zum Frost.
Im Beet
- Rote Astern brauchen Sonne, durchlässigen Boden und gleichmässige Feuchtigkeit.
- Dunkle Töne wirken neben silbrigem Laub oder Gräsern besonders kräftig.
- Sommerastern erst nach den Eisheiligen Mitte Mai nach draussen setzen.
- Dichte, nasse Bestände fördern Pilzkrankheiten, deshalb Abstand halten.
In der Vase
Dunkles Rot wirkt neben Gelb, Orange und warmem Braun wie ein Herbststrauss aus der Gärtnerei. Mit Weiss und Creme wird die Farbe ruhiger. Die Stiele sind kräftig und halten, wenn Sie die Blätter im Wasser entfernen und das Wasser regelmässig tauschen, etwa eine Woche.
Wer dunkle Töne bevorzugt, kombiniert sie mit hellen Schleierkraut-Wolken, die das Rot leuchten lassen.
Gut zu wissen: Bei Pflanzen, die als rot angeboten werden, entscheidet oft das Licht darüber, ob sie purpurn oder karminrot wirken. Ein Blick auf Sortenbeschreibung und Foto bei Tageslicht hilft bei der Auswahl.
Hinweis zu Haustieren
Nur die Sommeraster stuft die ASPCA als ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde ein. Für andere Astern liegt keine Bewertung vor.