Rot kommt in der Natur vor
Anders als bei vielen Zierpflanzen ist Rot bei Fuchsien keine Zuchtfarbe. Fuchsia magellanica aus Südamerika blüht rot mit violetter Krone. Fuchsia triphylla von den Karibikinseln trägt lange, orangerote Röhren in Büscheln. Dank dieser Eltern sind rote Gartenfuchsien kräftig und blühfreudig. Das Rot passt zum Bild, das man von Kolibri-Blumen hat, denn die Vögel gelten als Bestäuber roter Röhrenblüten.
Rote Sorten verblassen im Sonnenlicht weniger als zarte Töne, vertragen aber ebenfalls keine Staunässe. Wer die Pflanze als Hochstämmchen zieht, bindet den Haupttrieb an einen Stab und kürzt die Seitentriebe im Sommer mehrmals ein. So entsteht über Jahre eine kleine Krone, die im Kübel auf der Terrasse steht.
Welche Sorte für welchen Platz
- Fuchsia magellanica verträgt in milden Lagen mit Winterschutz auch Minusgrade und wird als Strauch gezogen.
- Triphylla-Hybriden lieben Sonne und Wärme und blühen bis zum Frost.
- Gewöhnliche Hängefuchsien benötigen Halbschatten und eine Ampel.
Pflege durch das Jahr
Giessen Sie regelmässig, wenn möglich mit Regenwasser. Wöchentlich Flüssigdünger fördert die Blüte. Verblühtes und Fruchtansätze entfernt man, damit neue Knospen kommen. Sonst wird die Pflanze schwach.
Im Oktober, bevor Nachtfröste drohen, werden Töpfe ins Haus geholt und kühl überwintert. Im Frühjahr schneidet man Triebe auf zwei bis drei Augen zurück und setzt sie nach den Eisheiligen wieder ins Freie.
Rot im Garten und im Haus
Zu Rot passen blauviolette Nachbarn wie Salbei und weisse Begleiter wie Margeriten. Für Haustiere ist die Fuchsie unbedenklich: Die ASPCA führt sie in ihrer Katzenliste als nicht giftig.