Rot ist rotbraun
Wildformen der Rudbeckien blühen gelb. Rot entsteht bei Zuchtformen durch Farbanteile in den Zungenblüten, die oft rotbraun, mahagoni oder kirschrot wirken. Meist bleibt eine gelbe Spitze oder ein Rand. Rubinstern ist eine Sorte der Leuchtenden Rudbeckie, die Blüten sind dunkler als der Goldsturm. Ein reines Rot gibt es nicht.
Gartenwirkung
Dunkle Töne passen zu Gräsern und Herbststauden. Mit Sonnenhut in Gelb ergibt sich ein warmer Kontrast. Die Pflanzen wirken im Spätsommer, wenn andere Stauden verblühen. Pflanzen Sie sie in Gruppen.
Pflege
- Sonne, ein nährstoffreicher Boden, der Feuchte hält.
- Stauden im Frühjahr oder Herbst pflanzen.
- Verblühtes schneiden, am Saisonende einige Köpfe stehen lassen.
- Bei Frost im Winter genügt in der Regel ein trockener Stand.
Hinweis
Rudbeckien gelten nicht als giftig. Auf Allergien von Korbblütlern achten Menschen weiterhin. Bei Fragen zu Pflanzenvergiftungen beraten die Tierarztpraxis oder Tox Info Suisse unter 145.
Rot in Strauss und Beet
Rotbraune Rudbeckien wirken im Strauss warm und herbstlich, besonders mit Dahlien und Zinnien. In der Vase halten sie sich sieben bis zehn Tage. Im Beet gehören sie in die Sonne, an einen Platz mit frischem Boden. Teilen Sie grosse Pflanzen alle paar Jahre im Frühling. Die Samenköpfe bieten im Winter Futter für Vögel, lassen Sie sie deshalb stehen.
Gut zu wissen: Viele rote Sorten gehören zur Rauhaarigen Rudbeckie (Rudbeckia hirta), die oft nur ein bis zwei Jahre lebt. Sie samt sich aber leicht selbst aus. Die Leuchtende Rudbeckie wird dagegen mehrjährig. Prüfen Sie beim Kauf das Etikett, ob einjährig oder Staude, damit Sie wissen, ob die Pflanze im nächsten Jahr zurückkehrt.