Das Rot der alten Bauerngärten
Rote Pfingstrosen sind keine Neuheit. Die gefüllte 'Rubra Plena' wächst in vielen alten Bauerngärten und blüht oft schon sehr früh. Eine jüngere, weit verbreitete Sorte ist 'Karl Rosenfield', die Anfang des 20. Jahrhunderts entstand und grosse, dunkelrote Blüten trägt. Beide gehören zu den Staudenpfingstrosen und kehren Jahr für Jahr zuverlässig zurück.
Rot gut in Szene setzen
Dunkle Blüten brauchen Ruhe im Hintergrund. Eine helle Hauswand, eine Mauer aus Naturstein oder eine grüne Hecke lassen das Karmin leuchten. Auch silbriges Laub, etwa von Salbei oder Wollziest, passt gut dazu.
- Rot wirkt in der Mittagssonne rasch dunkler; halbschattige Plätze halten die Farbe länger.
- Blüten, die schon im Knospenstadium geschnitten werden, behalten ihren Farbton in der Vase besser.
Was die Farbe bedeutet
Rot gilt traditionell als Farbe der Liebe und der Leidenschaft. Wer jemandem zum Muttertag oder zum Geburtstag Pfingstrosen schenken möchte, muss die Saison im Auge behalten: Die Pflanzen blühen im Freiland erst im späten Frühling, und je nach Höhenlage und Wetter verschiebt sich der Termin um einige Wochen.
Tiere und Kinder
In der Datenbank der ASPCA erscheint die Pfingstrose als Giftpflanze für Pferde, Hunde und Katzen. Als Hauptstoff gilt Paeonol; mögliche Anzeichen sind Erbrechen, Durchfall und Mattigkeit. Bewahren Sie Vasen deshalb dort auf, wo Katzen nicht hinkommen. Ist ein Kind betroffen, gibt Tox Info Suisse unter 145 rund um die Uhr Auskunft, im Notfall der Sanitätsnotruf 144.