Federblüten für Halbschatten
Astilben (Astilbe) gehören zu den Steinbrechgewächsen und stammen überwiegend aus Ostasien, wo sie an feuchten Stellen entlang von Bächen und Flüssen wachsen. Ihre Blütenrispen enthalten 500 bis 2000 Einzelblüten in Weiss, Rosa und Rot. Die Pflanzen erreichen je nach Art 40 Zentimeter bis weit über einen Meter.
In Gärten verbreitet sind vor allem die Arendsii-Hybriden, die der Staudengärtner Georg Arends aus mehreren Arten gezüchtet hat.
Standort und Boden
- Halbschatten oder lichter Schatten, geschützt vor praller Mittagssonne
- feuchter, humoser Boden, am besten mit Kompost angereichert
- Sorgen Sie für Nässe in Hitzeperioden, denn Trockenheit lässt Blätter braun werden
Sie eignen sich für Nordseiten, den Rand von Teichen und für die Fläche unter hohen Bäumen.
Das Jahr der Astilbe
Die Blüte zeigt sich zwischen Juni und August. Mit frühen und späten Sorten verlängert sich die Zeit. Verblühte Rispen können über Winter stehen bleiben, denn Reif macht sie zum Schmuck. Im Spätwinter schneiden Sie die Stängel zurück. Alle drei bis fünf Jahre teilen Sie die Horste im Frühjahr. Im Mittelland ist die Staude ausreichend winterhart, in höheren Lagen schützt Schnee die Wurzeln.
Im Garten ergänzen sich Astilben mit Funkien und Farnen, denn alle drei gedeihen im selben feuchten Schatten und bilden gemeinsam ein dichtes Laubbild. Wenn die Rispen verblüht sind, bleibt das fein geteilte Laub bis in den Herbst attraktiv und deckt den Boden zuverlässig ab.
Astilbe und Haustiere
Astilben stehen auf den üblichen Giftpflanzenlisten für Haustiere nicht. Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze grössere Mengen frisst, kann es trotzdem zu Magenbeschwerden kommen. Fragen Sie dann Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.