Rosa Federn
Rosa ist unter den Astilben die häufigste Farbe. Sie reicht von hellem Zartrosa bis zu kräftigem Purpurrosa. Bekannte Sorten sind 'Europa', 'Erica' und 'Rheinland'. Rosa gilt traditionell als Farbe der Zuneigung und passt in romantische Gartenbilder.
Neben den Arendsii-Hybriden werden auch Astilben der Chinesischen Prachtspiere gezogen, die etwas trockenheitsverträglicher sind, zum Beispiel 'Purpurlanze'.
Gute Nachbarn
- Funkien mit blaugrünem Laub
- Waldgeissbart und Schaumblüte
- Frauenmantel am Beetrand
- Eisenhut und Herbstanemonen für den späteren Sommer
Ein feuchter Boden ist der Schlüssel
Die Wurzeln der Astilbe sollen nie austrocknen. Im Hochsommer giessen Sie morgens durchdringend, etwa einmal pro Woche in Trockenperioden. Mulch aus Laub oder Rindenhumus speichert Feuchtigkeit. Teilen Sie alte Pflanzen im Frühjahr, wenn die Mitte lichter wird.
Vase und Strauss
Schneiden Sie Rispen, wenn etwa zwei Drittel der Blüten geöffnet sind, und stellen Sie sie in frisches Wasser. Sie halten fünf bis acht Tage. In Verbindung mit Pfingstrosen und Rittersporn entsteht ein sommerlicher Strauss, passend zum Muttertag, wenn die ersten Sorten blühen.
Die Samenstände der Astilbe bleiben im Winter oft stehen und tragen dann Raureif oder Schnee. Das verleiht dem Beet im Januar eine feine Struktur, die manche Gartenbesitzer erst im Spätwinter abschneiden. Auch Vögel nutzen die trockenen Stängel als Landeplatz. Wer ordentlicher gärtnert, schneidet im Herbst.
Tierverträglichkeit
Die Astilbe taucht in den gängigen Giftpflanzenlisten nicht auf. Grosse Mengen können dennoch zu Magenbeschwerden führen. Die Tierarztpraxis kann bei Fragen helfen.