Rot im Schattenbeet
Rote Astilben wirken in schattigen Beeten wie eine Lichtquelle. Die Farbe reicht von Dunkelrot bis Karminrot, einige Sorten tragen rötliches Laub. Zu den bekannten roten Arendsii-Sorten zählen 'Fanal' und 'Glut'. Rot steht traditionell für Wärme und Lebensfreude und kontrastiert im Schatten mit dem frischen Grün der Funkien.
Setzen und Pflegen
- Pflanzen Sie im Frühjahr oder Herbst, 40 bis 50 Zentimeter Abstand.
- Lockern Sie den Boden tief und arbeiten Sie Kompost ein.
- Halten Sie die Fläche mit Mulch kühl.
- Wässern Sie in Trockenperioden reichlich, denn die Blätter verbrennen sonst am Rand.
Rote Sorten blühen oft im Frühsommer bis Hochsommer. Die dunklen Rispen färben sich im Spätsommer braun und dürfen stehen bleiben.
Hitzeperioden und Spätfrost
Mit warmen Sommern kommen Astilben dann zurecht, wenn der Boden feucht bleibt. Spätfrost im Mai kann junge Triebe schädigen, ein Vlies hilft.
Die intensive Farbe der Rispen entsteht durch viele winzige Einzelblüten, die dicht an den Seitenästen sitzen. Astilben duften nur leicht, daher eignen sie sich auch für Plätze nahe der Sitzecke. Die Pflanzen sind pflegeleicht, wenn Standort und Feuchtigkeit stimmen. Alle paar Jahre zeigt sich in der Mitte des Horstes eine Lücke, dann ist es Zeit zum Teilen.
Die Teilstücke lassen sich direkt wieder einpflanzen und sind im nächsten Jahr bereits kräftig. Kräftig gedüngt werden muss kaum: Eine Gabe Kompost im Frühjahr genügt vollauf.
Für Haustierbesitzer
Die Astilbe steht auf den üblichen Listen giftiger Pflanzen nicht. Dennoch sollten Hunde und Katzen nicht grössere Mengen fressen, da Magenbeschwerden möglich sind. Fragen Sie im Zweifel Ihre Tierarztpraxis.