Rot als Signalfarbe
Rot ist bei Begonien eine der häufigsten Blütenfarben. Rote Eisbegonien blühen klein und zahlreich, rote Knollenbegonien tragen grosse, oft gefüllte Blüten. Dazu kommen Hybriden mit hängenden Trieben, die sich für Ampeln eignen, sowie Sorten mit rötlichem oder bronzefarbenem Laub. Rot steht traditionell für Wärme und Lebensfreude und trägt auf Distanz besonders weit.
Ein Platz mit Morgensonne und Schatten am Nachmittag ist ideal. In praller Mittagssonne verbrennen die Blätter, und die Blüten fallen früher ab.
Von der Knolle zur Blüte
- Knollen legen Sie ab März in Töpfe mit lockerer Erde, die Wölbung nach oben.
- Hell und bei Zimmertemperatur treiben sie innert weniger Wochen aus.
- Nach den Eisheiligen dürfen die Pflanzen auf Balkon oder ins Beet.
- Alle zwei Wochen ein Blühpflanzendünger genügt.
Die Knolle bis zum nächsten Jahr
Nach dem ersten Frost lässt man das Laub einziehen, schneidet es ab und nimmt die Knolle aus der Erde. Sie trocknet einige Tage an der Luft, dann kommt sie in eine Kiste mit leicht feuchtem Sand oder Torfersatz an einen frostfreien, kühlen Ort. Faulige Knollen sortieren Sie aus.
Sehr kräftige Töne wie Scharlach oder Karmin kommen vor dunkelgrünem oder bronzefarbenem Laub am besten zur Geltung. Stellen Sie rote Begonien deshalb nicht zu dicht neben orangefarbene Pflanzen, sonst konkurrieren die Farben. Mit Weiss oder Silbergrau dazwischen wirkt das Ensemble ruhiger.
Hinweis zur Giftigkeit
Laut ASPCA sind Begonien für Hunde, Katzen und Pferde giftig. Die löslichen Kalziumoxalate sitzen vor allem in den unterirdischen Teilen. Wenn Haustiere Pflanzenteile angeknabbert haben, fragen Sie in der Tierarztpraxis nach. Bei Menschen hilft Tox Info Suisse (145).