Rot am Balkon
Wer an Chalets und Bauernhäusern vorbeigeht, sieht oft rote Pelargonien in Holzkästen. Die Verbindung von Rot, Holz und Alpenkulisse ist vielerorts ein vertrautes Bild. Rot steht traditionell für Leben und Wärme, und die Farbe wirkt aus der Distanz besonders kräftig.
Rote Sorten gibt es als Zonalpelargonien mit aufrechtem Wuchs ebenso wie als Hängepelargonien, die Balkonbrüstungen überwuchern. Manche Zonalpelargonien zeigen zusätzlich Zeichnungen im Laub.
Die Anforderungen im Überblick
- Licht: mindestens fünf bis sechs Stunden Sonne
- Wasser: mässig, Staunässe vermeiden
- Erde: lockere Balkonerde mit Abzug
- Platz: genug Raum zwischen den Pflanzen für Luft und Licht
Blattläuse und Rost vermeiden
Pelargonien werden gelegentlich von Blattläusen und weissen Fliegen befallen. Prüfen Sie die Blattunterseiten regelmässig. Der Pelargonienrost zeigt sich als braune Flecken, die kreisförmige Pusteln auf der Unterseite tragen. Befallene Blätter entfernen Sie schnell. Giessen Sie von unten oder direkt an den Stielansatz, damit das Laub trocken bleibt.
Rote Pelargonien bleiben auch in schlechten Sommern zuverlässig farbig und verzeihen Pflegefehler. Wer sie über Jahre behält, schneidet ältere Triebe im Frühling bis auf wenige Augen zurück und setzt die Pflanze in frische Erde. Damit treibt sie kräftig aus und blüht dichter als im Vorjahr. Hilfreich ist auch, Töpfe im Frühjahr einige Tage an einen geschützten Platz zu stellen, bevor sie endgültig auf den Balkon kommen.
Gewarnt sein bei Haustieren
Der ASPCA führt Geranien als giftig für Hunde, Katzen und Pferde auf. Geraniol und Linalool können zu Appetitlosigkeit, Erbrechen und Hautentzündungen führen. Gehen Sie bei Beschwerden zur Tierärztin oder zum Tierarzt. Bei Menschen erteilt Tox Info Suisse unter 145 Auskunft.