Hybriden, keine Wildart
Rote Callas gehen auf mehrere Zantedeschia-Arten zurück, vor allem auf Z. rehmannii mit rosa Hochblatt und Z. elliottiana mit gelbem. Die Kreuzungen brachten Töne von Hellrot bis zu dunklem Purpur. Die weisse Zimmercalla ist dagegen eine eigene Art. Rote Hybriden sind meist etwas kleiner und tragen oft hell gefleckte Blätter.
Knolle und Ruhezeit
Farbige Callas wachsen aus Knollen. Sie werden im Frühjahr in Töpfe gesetzt, blühen im Sommer und ziehen im Herbst ein. Danach lagert man die Knollen trocken und frostfrei, bis sie im nächsten Frühjahr wieder austreiben.
- Setzen Sie die Knollen nach den Eisheiligen in lockere Erde.
- Giessen Sie zu Beginn sparsam und steigern Sie die Menge mit dem Wachstum.
- Dünger fördert die Blüte, aber nicht kurz vor der Ruhezeit.
Rot im Strauss
Das tiefe Rot ist elegant und wirkt auch ohne Begleiter. Besonders edel erscheint es mit dunklem Grün und einem Hauch Weiss. In der Vase halten rote Callas etwa zwei Wochen. Die Stiele sind kräftig und brauchen nur wenig Wasser, sonst werden sie weich.
Vorsicht im Haushalt
Alle Callas enthalten Calciumoxalat. Nach der ASPCA ist die Pflanze für Katzen und Hunde giftig. Sie verursacht Brennen im Maul, Speicheln und Erbrechen. Die rote Farbe macht daran keinen Unterschied. Ein Kind, das an Blättern gekaut hat, sollten Sie Tox Info Suisse unter 145 melden, bei schweren Beschwerden dem Sanitätsnotruf 144.