Rosa blüht der Flieder in vielen Sorten
Rosa gehört nach der Wikipedia zu den üblichen Blütenfarben des Gewöhnlichen Flieders. Bekannt sind 'Belle de Nancy' mit gefüllten rosa Rispen und 'Katherine Havemeyer', die zwischen Lavendel und Rosa schimmert. Beide stammen aus der Zucht der französischen Familie Lemoine, die im 19. und 20. Jahrhundert zahlreiche Sorten hervorbrachte.
Je nach Wetter und Standort fällt der Ton kräftiger oder heller aus.
Die Farbe ist oft pastellig, und manche Sorten dunkeln im Verlauf der Blüte nach oder bleichen aus. Bei mehreren Sträuchern empfiehlt sich deshalb ein Mix aus verschiedenen Sorten, damit die Blütezeit länger dauert. Der Duft ist bei rosa Sorten meist etwas leichter als bei den dunkelvioletten.
Garten und Balkon
Der Flieder wird bis zu sechs Meter hoch, was für einen Balkon zu viel ist. Für kleine Gärten gibt es niedrigere Sorten, die meist als Zwergflieder angeboten werden. Pflanzen Sie ihn so, dass der Strauch viel Sonne bekommt und der Boden nicht zu nass bleibt. Auf schweren, nassen Böden blüht er schlecht.
Als Schnittblume
- Schneiden Sie die Zweige, wenn mehr als die Hälfte der Blüten geöffnet ist.
- Kürzen Sie die Stiele schräg und entfernen Sie fast alle Blätter, damit die Blüten mehr Wasser bekommen.
- Frisches, kaltes Wasser und ein kühler Platz sind wichtig; im Haus hält der Strauss nur einige Tage.
- Kombinieren Sie ihn mit Tulpen, Ranunkeln oder Vergissmeinnicht.
Rosa zum Verschenken
Zum Muttertag im Mai ist rosa Flieder ein Gruss, der den Frühling ins Haus holt. Eine Vergiftungsgefahr besteht nach heutigem Stand nicht; der Gewöhnliche Flieder gilt nicht als Giftpflanze. Tox Info Suisse beantwortet Fragen unter 145.