Rot durch Sonne und Kälte
Viele Hauswurz-Rosetten färben sich bei viel Licht, Trockenheit und Kälte rötlich bis rotbraun. Im Winter und Frühjahr sind die Töne oft am kräftigsten, im Sommer kehrt das Grün zurück. Die Berg-Hauswurz und die Dach-Hauswurz blühen rot. Geblüht wird im Sommer, je nach Höhenlage ab Ende Mai.
Sortenauswahl
Von den über 7000 gezüchteten Sorten sind viele rotlaubig. Es gibt kupferne, burgunderrote und dunkelrote Typen, manche mit grüner Spitze. Wer sich für rote Sorten entscheidet, sollte das Etikett beachten: Eine Rosette, die im Laden rot ist, kann im schattigen Garten wieder grün werden. Sonne ist der Schlüssel.
Verwendung
- Kombinieren Sie rote mit grünen und silbrigen Sorten in einem Trog.
- Auf Trockenmauern wirken sie besonders in Gruppen.
- Als Mitbringsel eignet sich ein kleiner Topf mit mehreren Rosetten.
Pflege und Hinweise
Volle Sonne, durchlässiger Boden, sparsames Giessen. Auch Hauswurz in rotem Laub ist winterhart. Die Pflanze ist nicht zum Verzehr bestimmt; fragen Sie bei Fragen zu Vergiftungen Tox Info Suisse (145) oder bei Tieren die Tierarztpraxis.
Ideen für die Pflanzung
Rote Hauswurz wirkt in einer Reihe auf einer Mauerkrone oder in einer Steinfuge. Wer eine Sammlung beginnen möchte, kann mit drei bis fünf Sorten starten, die sich in Grösse und Farbe unterscheiden. Pflanzen Sie im Frühling oder Herbst. In rauen Lagen im Gebirge sind die Pflanzen zu Hause; die Art stammt ja aus den Bergen.