Weiss in zwei Welten
Weisse Iris findet man als Gartenstaude und als Schnittblume. Als Staude zeigen sich Bart-Iris mit weissen Domblättern und Hängeblättern, daneben auch Sibirische und Zwiebel-Iris in Weiss. Als Schnittblume sind es meist Holländische Iris in Weiss, oft mit gelbem Mal.
Weiss gilt traditionell als Farbe der Reinheit, bei Iris lässt sich ausserdem die Linie der Blütenblätter gut erkennen.
Die Florentiner Schwertlilie
Eine besondere weisse Art ist die Florentiner Schwertlilie (Iris germanica var. florentina). Ihre getrockneten Rhizome ergeben die Veilchenwurzel, die man früher für Duftstoffe und zur Aromatisierung nutzte. Im Garten verlangt sie vollen Sonnenschein und trockenen, kalkhaltigen Boden.
Gestalten und kombinieren
- Vor dunklem Hintergrund, etwa einer Hecke, leuchten weisse Blüten.
- Sie harmonieren mit Rittersporn, Salbei und Akelei.
- In Gruppen von drei Rhizomen wirkt eine Staude schneller üppig.
In der Vase
Schneiden Sie Stiele, wenn die Knospe schon Farbe zeigt, nicht im vollen Flor. Zwiebel-Iris halten fünf bis sieben Tage. Weiss passt im Strauss zu Konfirmationen oder Erstkommunionen. Berühren Sie die Blüten möglichst wenig, denn sie sind druckempfindlich.
Weisse Bart-Iris werden gern mit Duftpflanzen wie Rosen und Jasmin gepaart, deren Düfte sich im Garten ergänzen. Setzen Sie mehrere Rhizome in einer Gruppe, lassen Sie zwischen ihnen etwa 30 Zentimeter Platz, damit im Sommer Luft und Sonne an die Rhizome gelangen.
Hinweis zur Giftigkeit
Der ASPCA bezeichnet Iris als giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Das gilt für alle Farben. Fragen Sie bei Beschwerden die Tierarztpraxis. Für Menschen ist Tox Info Suisse unter 145 rund um die Uhr erreichbar.